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Ging verloren, wo es brannte: Ein Schlüsselbund mit Skorpion. (Kapo BS)
Die Basler Staatsanwaltschaft sieht wieder etwas Licht am Ende des verkohlten «Tunnels», den die inzwischen 40 mysteriösen Brände hinterlassen haben. Doch an einer der jüngsten Brandstätten – bei welcher ist geheim – wurde ein auffälliger Schlüsselbund gefunden.
Dieser könnte der Täterschaft gehören. Die Ermittler konnten den Schlüsselbund nämlich bisher keinem Besitzer zuordnen. Darum besteht laut der Staatsanwaltschaft «der dringende Verdacht», dass er dem Brandstifter gehört und dieser ihn am Tatort verloren hat.
Der Schlüsselbund umfasst zwei normale Haustürschlüssel sowie vier kleinere Bartschlüssel, wie sie etwa für Briefkästen verwendet werden. Am Springring ist ein etwa fünf Zentimeter grosser echter Skorpion befestigt, der in Plastik eingegossen ist.
Das Kriminalkommissariat Basel-Stadt (Tel. 061 267 71 11) sucht Personen, die Angaben zu diesem Schlüsselbund mit speziellen Merkmalen und Anhängern machen können.
Die Brandserie im Raum Riehen-Bettingen-Basel umfasst 40 Brände seit 2005. Bei der Mehrzahl davon gehen die Ermittler von Brandstiftung aus. Zuletzt war am 17. Januar ein Gartenhaus in Flammen aufgegangen (Blick.ch berichtete), andere Male hatte es auch schon Wohnhäuser getroffen.
Bisher haben weder ein markantes Phantombild vom vergangenen August noch 10000 Fr. Belohnung seit Dezember zur Täterschaft geführt. (SDA/dip)
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Markantes Bild, kein Kopf dazu: Der «Feuerteufel von Riehen» geistert noch immer durch die Lande. (Basler Staatsanwaltschaft)