Gegen Chaos auf dem Strassenstrich Basler verteilen einen Dirnen-Knigge

BASEL - Die Brutalität auf beim Kleinbasler Strassenstrich soll sinken. Darüber sind sich Anwohner und Hausbesitzer einig – deshalb gibt es bald Broschüren mit Verhaltensregeln.

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Die Basler Dirnen werden immer dreister: Pöbeleien, anzügliche Bemerkungen und das Betatschen von Männern sind keine Seltenheit. Anwohner und Hausbesitzer in der Nähe der Webergasse – wo das Milieu hauptsächlich angesiedelt ist – wollen dagegen ankämpfen. Dafür gibt es bald schon Broschüren mit Anstands- und Verhaltensregeln, wie die «Basler Zeitung» heute schreibt. 

Heute seien vor allem Frauen aus Osteuropa in der Webergasse tätig, berichtet «Radio Energy». Und die seien teilweise sehr frech und unverschämt. Letzten Montag sassen Vertreter von Anwohnern und Gewerbler des Kleinbasler Rotlichtmilieus sowie Vertreter des Kantons an den runden Tisch.

Dabei wurde laut Rolf Boner, Geschäftsführer eines Elektro-Geschäfts unmittelbar beim Rotlicht-Milieu und Initiant der IG Vorwärts Ochsengasse-Webergasse, entschieden, dass die Prostituierten Anstandsregeln in Papier-Form erhalten sollen.

Bestehender Flyer wird aktualisiert

Den Flyer gibt es bereits. Auf diesem steht unter anderem «Liebe Mädchen und liebe Gäste! Wir lieben diese lebendige Strasse. Deswegen heissen wir euch auch herzlich willkommen. Wir wünschen uns, dass auch ihr zur Strasse achtgebt und umsichtig seid, was den Abfall betrifft – wie wir das auch tun.» Ausserdem ist die Toleranzzone auf dem jetzigen Flyer ersichtlich. 

Dazu kommen jetzt neu die Anstandsregeln. Unklar ist allerdings noch, ob in Piktogramm-Form oder schriftlich. Boner sagte zu «Radio Energy»: «Wir haben ausserdem die Hoffnung, dass die Polizei in Zukunft dort mehr patroulliert  und mit den Frauen, die Probleme bereiten, das Gespräch sucht.»

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Die Markierungen sollen anzeigen, wo Prostituierte in der Öffentlichkeit mögliche Kunden ansprechen können. KEYSTONE/Georgios Kefalas

Bereits im Sommer hatte man die definierte Toleranz-Zone farblich am Boden markiert, so dass für alle klar sein sollte, wo die Dirnen ihrem Geschäft nachgehen dürfen. (stj)

Publiziert am 26.09.2016 | Aktualisiert am 10.10.2016
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2 Kommentare
  • Michel  Wehner aus Bohol
    27.09.2016
    Als Mann, egal mit welcher Absicht, kann man da nicht durchlaufen!! Man wird sofort, im wortwörtlichsten Sinn, angefallen, am Arm gerissen und gestossen!!! Unglaublich! Ich mache einen weiten Bogen um diese Strasse. Auch wenn der Weg darüber kürzer wäre!
    • Eddie  Flüeler 27.09.2016
      Und wenn Sie mal Lust haben, können Sie immer noch die Abkürzung nehmen.