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Der Tatort: Spieleshop in Basel. Das Team des «SWR» drehte in der Elisabethenkirche (im Hintergrund). play

Der Tatort: Spieleshop in Basel. Das Team des «SWR» drehte in der Elisabethenkirche (im Hintergrund).

(zvg)

Für Gangster gehalten: Zöllner stecken TV-Team in die Zelle

BASEL - Journalisten des «SWR» gerieten versehentlich ins Visier der Basler Polizei. Am Zoll wurden sie in Handschellen abgeführt.

  • Publiziert:
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Am hellichten Tag überfiel ein bewaffneter Mann am Mittwochnachmittag gegen 15 Uhr den Spieleshop «Fantastic Empire» an der Elisabethenstrasse in Basel. Er bedroht die zwei Angestellten (48 und 59) im Shop  und flüchtet dann mit mehreren hundert Franken aus der Ladenkasse in Richtung Elisabethenkirche.

Augenzeugen beschreiben «Fluchtauto»

In der Folge geraten auch drei Journalisten des «Südwestrundfunks» ins Visier der Polizei, wie das «Regionaljournal» heute berichtete. Das TV-Team befand sich zufällig in der Nähe um einen Beitrag über eine Geschenke-Tausch-Aktion in der Elisabethenkirche zu drehen. 

Augenzeugen des Überfalls meldeten der Polizei, der Täter sei in einem Auto geflüchtet, dessen Beschreibung auf jenes des «SWR»-Teams passte, erklärt Polizei-Sprecher Klaus Mannhart gegenüber Blick.ch.

Journalistin nackt ausgezogen

«Das Auto wurde zur Fahndung ausgeschrieben und am Grenzübergang Weil am Rhein angehalten.» Die drei deutschen Journalisten werden in Handschellen abgeführt.

Kurz darauf sitzen sie im Grenzwachtgebäude in Einzelzellen, werden befragt und untersucht. «Wir mussten uns an die Wand stellen und wurden von oben bis unten abgetastet», berichtet eine «SWR»-Journalistin im «Regionaljournal». Sie habe sich sogar nackt ausziehen müssen.

Der Irrtum klärt sich erst nach rund drei Stunden. Mannhart spricht von einem «normalen Vorgehen». Nicht so der «SWR» Der Fall werde ein Nachspiel haben, heisst es beim deutschen TV-Sender. (rrt)

Beliebteste Kommentare

  • Gion  Stiffler , Bad Ragaz , via Facebook
    Hallo!!! Das ist normales Vorgehen, was soll das Gejammer vom SWR? Aussagen müssen hinterfragt werden, oder haben die Leute vom SWR das Gefühl das, die Polizei Sie nach einer Aussage wie z.B. wir haben damit nicht zu tuen, einfach laufen lässt! Aussagen muss man auch überprüfen, das braucht nun mal Zeit, oder ist das in Deutschland nicht auch so? Schon recht so, gute Arbeit, danke an Polizei und Grenzwache. Die machen nur Ihren Job.
  • Fridolin  Glarner-Walker , Genf
    Da hat die Polizei aber gründlich ermittelt. Ob die Augenzeuge auch so genau befragt wurden oder wollte man diese deutschen Schnüffler einfach mal so richtig in die Pfanne hauen ?

Alle Kommentare (19)

  • Meier  Anton , Ebikon
    Agöttchen, sie musste sich nackt ausziehen. Macht sie das Zuhause nie? Spass beiseite, denke war ein Fehler der Polizei, das Vorgehen korrekt. Nur weil es mal die Falschen, und dann noch Deutsche, getroffen hat, mache sie jetzt ein Theater.
    • 20.12.2012
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  • Peter  Moserer
    Die Grenzwache und Polizei hat genau das gemacht, was alle immer von ihnen fordern: ihren Job. Gut gemacht. War ja nicht auf geratewohl sondern auf gezielte Zeugenaussage. Dann überprüft und wieder frei gelassen. Alles völlig angemessen.
    • 20.12.2012
    • 28
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  • Gustav  Broennimann , Zürich , via Facebook
    Früher fing die Polizei Gangster. Heute zählt das Erfolgserlebnis welches mit dem unschuldigen Filmteam leichter zu erzielen war. Die echten Gauner sind übrigens entkommen.
  • Hans  Müller , Bern
    Der Vorfall zeigt doch nur, wie angespannt die Situation im Moment ist. Sei es auf Seiten der Polizei, oder auch auf der Seite von Deutschen, die sich in der Deutschschweiz bewegen. Da braucht es nicht viel um das Fass explodieren zu lassen. Die Polizei sollte sich entschuldigen und endlich die richtigen Täter finden. Und der SWR braucht gar nicht so zu tun. In einem gleichwertigen Fall in Deutschland wären ein Schweizer Team ganz sicher länger als 3 Stunden festgehalten worden - aber mit Sicherheit.
  •   Martin Müller , Aarau
    Wo liegt das Problem? Ist total normal, wenn jemand verdächtigt wird, einen Überfall verübt zu haben. Wie hätte die Polizei sonst vorgehen sollen?
    • 20.12.2012
    • 27
    • 4
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