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Die «drey scheenschte Dääg» – dieses Jahr unter dem Motto «E rundi Sach» – begannen bei vier Grad. Als in der Basler Innenstadt die öffentliche Beleuchtung erlosch, übernahmen die Laternen der Cliquenzüge die Macht.
Bei leichtem Regen riefen die Tambourmajore «Morgestreich – vorwärts marsch!», und zahllose Trommeln und Piccolos stimmten den «Morgestraich»-Marsch an. Die Cliquen folgten ihren insgesamt 185 Laternen, blieben in der riesigen Menschenmenge in den Strassen und Gassen aber auch immer wieder stecken.
Am Morgenstreich präsentieren sie sich zumeist «im Charivari»: Alle tragen ein individuelles Kostüm. Die Laternen aber zeigen schon die rund 100 Sujets, die am Cortège vom Nachmittag ausgespielt werden.
Das diesjährige Motto der Basler Fasnacht «E rundi Sach» nimmt Bezug auf das 100-Jahr-Jubiläum des Fasnachts-Comités, das ebenfalls von der einen oder andern Clique ausgespielt wird.
Für den Cortège, der am Mittwochnachmittag seine zweite Auflage erlebt, haben sich 484 Gruppierungen angemeldet. 88 angemeldete und eine unbekannte Zahl von «wilden» Schnitzelbank-Gruppen ziehen zudem am Abend mit ihren Versen durch die Beizen. (SDA/dip)
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Ein dankbares Gespann für die Fasnächtler: Bundesrat Hans-Rudolf Merz in den Armen von Muammar Gaddafi. (Keystone)
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