Er wollte noch ans Obligatorische Mann (24) ging mit Sturmgewehr an die Uni Basel

Aufregung an der Basler Uni: Die Kantonspolizisten rückten aus, weil ein 24-jähriger Mann sein Sturmgewehr in der Universität rumtrug. Er wollte am Abend das Obligatorische schiessen.

Mann ging mit Sturmgewehr an die Uni Basel: Polizei rückt aus play

 

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Weil er mit seinem Sturmgewehr an der Universität Basel aufgetaucht ist, hat ein junger Mann am Dienstag einen grösseren Polizeieinsatz ausgelöst. Der 24-Jährige gab an, dass er am Abend das Obligatorische habe schiessen wollen.

Die Meldung, dass sich im Kollegiengebäude der Universität am Petersplatz ein Mann mit einem Sturmgewehr aufhalte, sei bei der Polizei gegen 14.40 Uhr eingegangen, teilte das baselstädtische Justiz- und Sicherheitsdepartement mit. Umgehend sperrten Beamte das Gebäude ab und durchsuchten es.

Sturmgewehr war nicht geladen

Der gesuchte Mann wurde schliesslich im Untergeschoss des Kollegiengebäudes angetroffen. Sein Sturmgewehr war nicht geladen, und den Verschluss führte er getrennt mit, wie es im Communiqué weiter heisst. Die Polizei stellte die Waffe vorübergehend sicher, um sie am Abend dem Besitzer wieder auszuhändigen.

Während des Polizeieinsatzes wurde der am Unigebäude vorbeiführende Petersgraben gesperrt. Für die Basler Polizei ist die Angelegenheit erledigt, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte. Hingegen meldet sie den Vorfall der Militärpolizei.

Publiziert am 30.08.2016 | Aktualisiert am 09.10.2016
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34 Kommentare
  • Turi  Gubler 31.08.2016
    Warum hat der Mann sein Schiessgewehr an die UNI mitgenommen? Ganz einfach, von der Uni war der Weg zum Schiesstand vermutlich kürzer, als wenn er zu Hause zuerst das Gewehr hätte holen müssen.
  • Ueli  Sigrist 31.08.2016
    Waffen dürfen ohne Waffentragschein nur von Zuhause an den Schiessplatz und zurück getragen werden. Der Junge Mann ist jetzt wohl darüber informiert worden. Er hatte zum Glück die Waffe Regelkonform getragen. Um kritische Blicke in der Öffentlichkeit zu vermeiden trage ich die Waffen immer in einer Waffentasche mit. Mann muss sich heute leider von all den Spinnern differenzieren!
  • Roman  Bachmair aus Naters
    31.08.2016
    Es steht in keinem Gesetz geschrieben, dass man das Gewehr nicht mitnehmen darf, um dann am Abend das Obligatorische schiessen zu gehen. Oder es wurde kurzerhand neu geschrieben?

    Aber natürlich zeugt es von einer gewissen Naivität, wenn man nach den bisherigen Geschehnissen so zur Uni geht.

    Schluss und endlich wieder viel Gebrüll um nichts, die Anti-Waffen-Narren haben wieder ein wenig Zündpulver erhalten und dabei wird es auch bleiben.
    • neuffer  igor aus Zürich
      31.08.2016
      Doch, natürlich gibt es da ein Gesetz und Verordnungen. Man darf das Gewehr nur zwischen Wohnort und Schiessstand mittragen. Und zwar auf direkten Weg. Weder an die Uni, an den Arbeitsplatz, in die Badi oder sonst wo hin.
  • Marion  Jost aus Schönenwerd
    31.08.2016
    Oh jetzt regen sich alle auf, hätte der junge Mann damit aber einen Amoklauf gestartet sähe es schon wieder anders aus!! Vorsicht ist besser als Nachsicht meine lieben Waffenfans und -beführworter!
  • Raphi  Werz 31.08.2016
    Macht mich jetzt gerade traurig dies zu lesen. Den ich war gerade auch diesen Montag am schiessen, und da war ich spät Abends noch auf dem Heimweg mit dem Gewehr umgehängt. Ich fühlte keine Kritischen Blicke oder sonst eine unwohl bei den Mitbürgern und ich dachte mir "jawohl, dass ist die Schweiz, wir lassen unsere Tradition nicht durch Vorfälle in andern Ländern beeinflussen" leider scheint das nicht durchgängig in der Schweiz zu sein... Schade so etwas..