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Sonntagnacht, niemand in Sicht. Die Gelegenheit ist günstig, denkt sich ein Einbrecher. In der Nacht auf heute dringt er in ein Geschäftsgebäude in Liestal ein und durchsucht es nach Wertgegenständen und Geld. In einem Büro wird er fündig: zwar nichts Wertvolles, aber immerhin zwei Flaschen Wein.
Man gönnt sich ja sonst nichts, denkt sich der Dieb, und kippt gleich beide Flaschen. Und ein anschliessendes Nickerchen in Ehren, kann niemand verwehren. Schliesslich macht so viel Arbeit – und Wein – müde.
Später wird der Einbrecher rüde geweckt – von der Polizei. Ein Spaziergänger hatte die eingeschlagenen Scheiben bemerkt und die Dienststelle alarmiert. Der müde Ganove, ein 43-jähriger, arbeitsloser Schweizer, sitzt nun in Untersuchungshaft. Dort kann er gepflegt seinen Rausch ausschlafen. Immerhin hatte er bei der Festnahme 2,3 Promille intus. Na dann, Prost! (ent)