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Die Polizei rückte aus, nachdem kurz nach 13.30 Uhr Hausbewohner an der Strassburgerallee Alarm schlugen: Im ersten Stock waren Schüsse gefallen. Wie Markus Melzl von der Staatsanwaltschaft gegenüber Blick.ch erklärt, erschoss ein 36-jähriger Portugiese seine von ihm getrennt lebende Frau, und richtete dann sich selbst.
Die 30-jährige Ehefrau – ebenfalls eine Portugiesin – konnte sich noch aus dem Haus schleppen und wurde mit schweren Schussverletzungen im Rücken und bewusstlos im Gang gefunden. Kinder seien keine vor Ort gewesen, sagte Melzl.
Die Berufssanität und eine Notärztin rückten ebenfalls rasch an, wie die Polizei weiter mitteilte. Die Ehefrau wurde nach der Erstversorgung am Tatort in die Notfallstation des Universitätsspitals gebracht. Dort starb sie dann an ihren Verletzungen.
Laut dem Sprecher lag der Mann halb auf der Waffe – über einen Waffenschein wisse man noch nichts. Angesichts der Situation am Tatort sei zu vermuten, dass der Mann seiner Frau in den Rücken schoss und sich danach selber richtete. Von einer allfälligen Gewalt-Vorgeschichte sei derzeit noch nichts bekannt. (SDA/num)