Chemiewolke über Pharma-Stadt? Schüler müssen wegen Rätsel-Gestank behandelt werden

BASEL - In Basel stinkts zum Himmel: Bei der Polizei gehen aus allen Ecken der Stadt Anrufe ein wegen eines starken Geruchs. In einer Schule mussten sogar drei Kinder medizinisch versorgt werden. Woher der Gestank kommt, ist nach wie vor ein Rätsel.

Chemiewolke über Basel: Stink-Wolke bringt Kinder ins Spital play
Ein merkwürdiger Gestank hat sich über der Pharma-Stadt Basel ausgebreitet – handelt es sich um eine Chemie-Wolke? (Archivbild) 8989 - Leserreporter

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Pünktlich zum Mittagessen kam der Gestank: In ganz Basel sei ein starker Geruch wahrnehmbar, schreibt die Plattform «barfi.ch». Bei der Basler Polizei hätten sich mehrere Anrufer gemeldet, die vom ominösen Duft berichten. 

Begonnen hatte die Geruchsbelästigung kurz vor 12 Uhr in Kleinhüningen, zog dann über die ganze Stadt und klingt nun langsam wieder ab. «Wir sind am Abklären, woher der Geruch kam», sagt Martin Schütz, Sprecher des Justiz- und Sicherheitsdepartement zu BLICK.

 

Aufgrund des starken Geruchs leitete die Feuerwehr eine so genannte Breitspektrum-Messung nach Erdgas, Methan und anderem ein; dabei erhielt sie Unterstützung von der Industriefeuerwehr der Region Basel und der Feuerwehr Roche. Die Geruchsbelästigung war in Kleinhüningen sowie in den Quartieren St. Johann, Iselin und Gotthelf besonders stark.

Einen Einsatz zu leisten hatte die Sanität Basel. Im Theodor Baerwart Schulhaus klagten Schüler aufgrund der sehr starken Geruchsbelästigung über Unwohlsein. Die Rettungssanitäter klärten drei Schüler ab. Eine Schülerin behandelten sie ambulant. Die Breitspektrum-Messung der Feuerwehr verlief auch dort negativ.

Noch immer ist unklar woher der Gestank kommt, wie die Kantonspolizei mitteilt. (kra/nbb)

Publiziert am 07.12.2016 | Aktualisiert am 22.12.2016
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6 Kommentare
  • Marga  Koch , via Facebook 07.12.2016
    Die Breitspektrum-Messung hat offiziell nichts ergeben. Und wenn doch, dann wird es wahrscheinlich nicht kommuniziert. Was wurde denn alles gemessen? Wurden auch gefährliche Schwefelverbindungen (etc.) gemessen? Falls die Breitspektrum-Messung wirklich nichts ergeben hat, heisst dies noch lange nicht, dass keine anderen, gesundheitsgefährdende Substanzen - welche vom Messgerät gar nicht erfasst werden - entwichen sind. Vielleicht hätten die (besseren) Messgeräte von Greenpeace den Stoff gefunden
  • Morgan  Schwab aus Bülach
    07.12.2016
    Haben die Seveso vergessen ? Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sowas wieder passiert. Weder AKW noch Chemiefabriken sind 100 Prozent sicher, es kann immer wieder was passieren. Aber das AKW ist das weitaus gefährlichere ..
  • Sepp  Hitz , via Facebook 07.12.2016
    Das gäbe jetzt aber ein Riesen Geschrei wenn in einem AKW eine Sicherung durchgebrannt wäre. Ja, ist ja nur ein Chemieunfall und das ist doch gar nicht so schlimm?
  • Ruth  Müller , via Facebook 07.12.2016
    ...wenns wegen den chemiewerken stinkt, wird dies sicher NIE kommuniziert werden....schliesslich hörte man nach dem BASF-brand in ludwigshafen im oktober dieses jahres auch nix mehr, was da alles für gifte in die umwelt gesetzt wurden...
  • Rolf  Büchler aus Biel
    07.12.2016
    Da hat doch die Chemie wieder den etwas ausprobiert ob die Basler noch einen geruchsinn haben! Aber spass beiseite es ist nicht Lustig für die Bevölkerung im ungewissen zu Leben. Wie gefährlich es wirklich ist wird ja nie bekannt gegeben . Ich hoffe das es keine schlimme sache ist.