Lulzim B. floh mit brennendem Mercedes durch den Baregg Aber der Kosovare ist alles andere als ein Opfer

NIDAU BE - In der Nacht auf Samstag verfolgte ein Kosovare Lulzim B* (37) und schoss auf ihn. Das Opfer vom Bareggtunnel ist aber nicht so unschuldig, wie es scheint. Lulzim B* soll Dokumente gefälscht haben.

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Szenen wie aus einem Gangsterfilm: Lulzim B.* (37) aus Zofingen AG liefert sich in der Nacht auf Samstag auf der A1 mit einem kosovarischen Landsmann eine Verfolgungsjagd. Auf Lulzim B. wird geschossen. Nach dem Bareggtunnel fängt sein Mercedes Feuer. «Er wollte mich umbringen», wirft Lulzim B. seinem Widersacher vor. Die Polizei verhaftet den Verfolger unweit der Unfallstelle, seinen Komplizen wenig später (BLICK berichtete).

Mit einem Blumenstrauss will sich Lulzim B. bei der Aargauer Polizei bedanken. Kein Kränzchen windet dem Kosovaren sein ehemaliger Vermieter. BLICK weiss: Die 4½-Zimmer-Wohnung von Lulzim B. in Nidau BE wurde zwangsgeräumt. «Er hatte alle Dokumente gefälscht», sagt Besitzer Fritz H.* (84).

B. mietete die Wohnung per 16. April 2014 und bezeichnete sich auf der Anmeldung als Unternehmensberater. Den Beruf seiner Frau (38) gab er mit Pflegefachfrau an. Das Paar hat zwei schulpflichtige Kinder und präsentierte blütenreine Betreibungsregisterauszüge.

Als die Verwaltung ein Konto für die Mietzinskaution einrichten will, gibt es die ersten Probleme. «Die Bank sagte, sie geschäfte nicht mit diesem Herrn», sagt Fritz H. «Da wurden wir hellhörig und begannen nachzuforschen.»

Ein Anruf beim Betreibungsamt bringt Klarheit. BLICK liegen die Auszüge vor. Lulzim B. hat zwischen dem 1. 1. 2012 und dem 7. 5. 2014 Betreibungen in Höhe von 194'277.90 Franken. Die Verlustscheine ab 1997 belaufen sich auf 466'345.65 Franken. Auch seine Frau hat  Betreibungen am Hals. Ihre offenen Verlustscheine belaufen sich auf 116'563.82 Franken.

Wohnungseigentümer Fritz H. erstattete Anzeige wegen Urkundenfälschung. Und er hat noch Geld zugute: «Er zahlte die Miete nie, obwohl ihm das Sozialamt die 1990 Franken jeden Monat auf sein Konto überwies.»

Fritz H. brauchte über ein Jahr, um die Familie aus der Wohnung zu bekommen. Am 14. Oktober 2015 wurde sie unter Polizeischutz geräumt. «Drei bewaffnete Polizisten standen vor dem Haus, fünf waren in der Wohnung», sagt Fritz H. «Dort hingen überall Bilder von Mafiabossen.» Die Kantonspolizei Bern bestätigt den Grosseinsatz.

Möbel und Einrichtungsgegenstände kamen in ein Depot. Für drei Monate musste der Vermieter die Kosten übernehmen. Vor zwei Wochen holte Lulzim B. die Möbel einfach ab.

Er schuldet Fritz H. rund 30'000 Franken: «Man arbeitet das ganze Leben, baut eine Firma auf und dann wird man so reingelegt», sagt er.

Das «Baregg-Opfer» streitet alles ab: «Ich hatte Geldprobleme und konnte die Miete nicht aufbringen.» Er habe aber keine Betreibungsregisterauszüge gefälscht. Und das Foto mit dem Maschinengewehr? «Das war ein Blödsinn, das Bild wurde im Kosovo aufgenommen. Es war nur zum Posieren.»

* Namen der Redaktion bekannt

Publiziert am 16.03.2016 | Aktualisiert am 18.03.2016
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131 Kommentare
  • Rolf  Hess 17.03.2016
    Unsere linken guten Menschen wollen das so. Sie wehren sich noch vehement für solche Individuen, die jeden Schleichweg und jede Lücke in unseren löchrigen Gesetzen kennen. Wenn es dann einmal vor Gericht geht, bekommen diese Leute noch einen Gratisanwalt, da sie ja so Mittellos sind, die Armen. Ihren ganzen Lebensunterhalt bestreitet der Steuerzahler in Nidau bis an ihr Lebensende. So ist das, ihr Dummbacken mit geschlossenen Augen.
  • Irmtruaut  Kaiser 16.03.2016
    Zum Glück wird pfefferscharf Ausgeschafft. Adieu Schweiz. Sollche Leute haben hier nichts zu suchen!!!
  • Rocco  Martignoni , via Facebook 16.03.2016
    Alle in der Schweiz lebende Kosovaren ,Doppel Besteuern . Mann ist Schweizer oder Kosovar und solche nichts geben ,auch keine Sozial Hilfe
    die sollen zurück nacht ihr Land .
  • Bugi  Burgherr , via Facebook 16.03.2016
    Wenn ich höre, das Schweizer die in die Situation kommen und vom Sozialamt Geld wollen erst ihr Auto verkaufen müssen, da kommt mir echt die Galle hoch. Was man immer wieder liest, wie leicht solche von den Sozialämtern Geld kriegen und Summen, die man von Schweizern nie hört. Zum Thema Miete, so viel ich weiss muss man doch dem Sozialamt jeden Monat belegen das man die Miete bezahlt hat, oder müssen das auch nur die dummen Schweizer?
    • Jeannette  Kobler aus Waldenburg
      16.03.2016
      Da gebe ich Ihnen vollkommen recht.Nur begreife ich gar nicht, wieso das Sozialamt die Miete nicht direkt dem Vermieter bezahlt und auch die Prämien für die Krankenkasse direkt begleicht, dann hätten solche Leute nicht so viel Geld zum verjubeln. Diesen Leuten sollte man nur jeden Tag ein Sackgeld geben damit sie lernen mit dem Geld umzugehen das sie nicht selber erarbeitet haben.
      Jeannette Kobler
  • Hans  Müller 16.03.2016
    Immer die gleiche Laier, wenn sich diese unschuldigen, hochintegrierten Zugewanderten hier im Blick als Opfer präsentieren. War vor kurzem schon so mit einem kosovarischen Vater, der sich über die Schläger seines Sohnes empört und selbst ein Schläger war.