Bahn 2000: Der Knoten ist aufgegangen

  • Aktualisiert am 03.01.2012

BERN – Die Bahn 2000 entwickelt sich zu einer Erfolgsstory: Mehr Personen denn je reisen mit der Bahn. Und auch die Kasse stimmt.Kernstück der Bahn 2000 ist das Knotenprinzip. Dabei kommt es zur Ankunft der Züge aus allen Richtungen unmittelbar vor der vollen oder der halben Stunde und zur Abfahrt kurz nach der vollen und halben Stunde. Dies ermöglicht an den grösseren Bahnhöfen kürzere Umsteigezeiten und bessere Anschlüsse.Dafür haben die SBB zunächst die Knoten Zürich, Basel, Bern, Winterthur, Lausanne, Biel und Luzern eingerichtet und anschliessend zusätzliche Knoten wie Olten, Delémont, Chur und St. Gallen.Am 1. Dezember 2004 nahmen die Bahnen die erste Etappe der Bahn 2000 in Betrieb, jetzt zog das Bundesamt für Verkehr (BAV) Bilanz. Dies sind die hauptsächlichen Ergebnisse: Im Vergleich zum Jahr 1996 fahren die SBB seit dem Start der ersten Etappe rund 30 Prozent mehr Zugskilometer. Im Fernverkehr wurden zwischen 1996 und 2005 fast 30 Prozent mehr Personen befördert. Auch im Regionalverkehr wurden mehr Passagiere befördert. 58 Prozent aller Verbindungen zwischen den wichtigsten Bahnhöfen wurden um mindestens fünf Prozent schneller.Das Konzept geht auf. Und so verbessert sich das Ergebnis der SBB dank der besseren Auslastung um jährlich 31 Millionen Franken.Dabei haben die SBB auch kräftig in ihre Fernverkehrsflotte investiert, nämlich 3,5 Milliarden Franken. (AP/snx)

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