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Seit Jahresbeginn können Angestellte im Volkswirtschaftsdepartement 5 Tage bezahlten Vaterschaftsurlaub beziehen, bis 20 Tage unbezahlten. Mit dieser neuen Regelung hat Chefin Doris Leuthard einen Coup gelandet. Denn frauen- und familienfreundlich wollen alle Bundesräte sein. Tatsächlich gehören Teilzeitjobs, Jobsharing und Unterstützung bei externer Kinderbetreuung in der ganzen Bundesverwaltung zum Standard. Im Aussenministe- rium von SP-Frau Calmy-Rey gibts seit letzten September sogar ein «Programm zur Chancengleichheit».
Doch bei den Babyferien hört die bislang auf. Auch unter Calmy-Rey haben Väter bloss Anrecht auf zwei mickrige Tage. Gleiches gilt für alle anderen Departemente.
Immerhin verspricht die Bundespräsidentin Schützenhilfe: «Eine Änderung die- ser Regelung sollte im Bundesrat besprochen werden. Sicher wird sich die EDA-Vorsteherin dafür einsetzen», lässt Calmy-Rey durch Sprecher Lars Knuchel ausrichten.
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Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey will sich für die Einführung des Vaterschaftsurlaubs einsetzen. (Keystone)