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Für die Baselbieter SVP war klar: Ihr Aushängeschild Caspar Baader muss ins Rennen um den Sitz von Samuel Schmid einsteigen. Doch der Dompteur der SVP-Bundeshausfraktion winkt jetzt ab. Es sei zu früh zu einer allfälligen Nomination Stellung zu nehmen, sagt Baader. Und: «Ich trete nicht gegen Christoph Blocher an.»
Blocher habe enorme unternehmerische, militärische und politische Führungserfahrung, und die Schweiz stehe vor einer schwierigen Zeit. Baader glaubt daher, eine Nomination Blochers sei richtig: Dieser «ist fähig, das Amt zu führen».
In der Vernehmlassung seien die Reaktionen auf eine Kandidatur Baaders durchwegs positiv gewesen. Dieter Spiess, der Präsident der SVP Baselland, will jetzt Parteipräsident Toni Brunner als Bundesratskandidaten ins Spiel bringen.
Nicht Gespräche belasten
Zudem habe er, Baader, zusammen mit SVP-Präsident Brunner den Auftrag, mit den andern Parteien Gespräche zu führen; die SVP will wissen, ob Blocher für die andern Parteien wählbar ist. Er wolle diese Gespräche «nicht mit einer Kandidatur belasten», führte Baader aus.
Auf die Frage, ob dann nicht auch er selbst Klarheit gegenüber den anderen Parteien über eine allfällige eigene Kandidatur herstellen sollte, sagte Baader, das stehe «im Moment nicht zur Diskussion.» Zuvor hatte auch Spiess erklärt, es sei für die Baselbieter SVP offen, ob Baader überhaupt als Bundesratskandidat zur Verfügung steht. (SDA/bih)
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Treuer Partei-Feldweibel: Caspar Baader tritt sich nicht gegen Übervater Blocher an. (Keystone)