Umsiedlungs-Programm Schweiz übernimmt 30 Flüchtlinge von Griechenland

ATHEN/BERN - Im Rahmen des Relocation-Programms der EU übernimmt die Schweiz erstmals Flüchtlinge aus Griechenland: In den nächsten Wochen sollen zunächst 30 Asylsuchende in die Schweiz geflogen werden. Ihre Aussichten auf ein Bleiberecht sind gut.

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Flüchtlingskinder geniessen einen Augenblick der Unbeschwertheit auf der Schaukel im Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Chios. AP

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Die Schweiz hat der Europäischen Union (EU) zugesichert, in einem ersten Schritt 30 Asylsuchende aus Griechenland zu übernehmen. Das sagt Céline Kohlprath, Sprecherin des Staatssekretariats für Migration, der «NZZ am Sonntag«. Die Übernahme erfolge in den nächsten Wochen und im Rahmen des sogenannten Relocation-Programms der EU. Mit diesem will die Union Staaten an ihrer Aussengrenze von Aufgaben im Asylbereich entlasten. Die Schweiz beteiligt sich freiwillig am Programm.

Bei den 30 Asylsuchenden handle es sich hauptsächlich um syrische Staatsangehörige, die aus ihrer Heimat geflohen und in Griechenland gestrandet seien, schreibt die «NZZ am Sonntag». In den dortigen Zentren, den sogenannten Hotspots, sind sie registriert und einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen worden. In der Schweiz müssen sie das ordentliche Asylverfahren durchlaufen. Allerdings haben sie gute Aussichten, hier ein Bleiberecht zu erhalten. Zurzeit liegt die Schutzquote für syrische Asylsuchende bei knapp 80 Prozent. Etwa die Hälfte der Gesuchsteller werden als Flüchtlinge anerkannt, die anderen vorläufig aufgenommen.

Publiziert am 02.10.2016 | Aktualisiert am 17.11.2016
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22 Kommentare
  • Heinz  von Allmen aus Nidau
    02.10.2016
    Wie viele lassen eigentlich unsere Gutmenschen noch rein? Ist das Boot noch nicht voll von Leuten die sich nie anpassen werden.
  • Dany  Deredinger aus Zürich
    02.10.2016
    schon wieder 30 Millionen ausgegeben. ( 1 Flüchtling kostet und eine 1 Million)
    Aber für die AHV hat man dann kein Geld. Einfach Respektlos sowas !Damit sind
  • Beat  Engelberger 02.10.2016
    Was ich nicht verstehe ist, dass man 2015 bei der gleichen Übung vorwiegend Eritreer aufgenommen hat?!
    Damals gab es doch schon genug Flüchtlinge aus echten Kriegsgebieten!
    Wenn ich heute an Wochentagen beruflich in der ganzen Schweiz unterwegs bin, dann sehe ich auf den Trottoirs mehr Schwarze und Frauen mit Kopftuch, als Schweizer.
    Schliesslich müssen die Schweizer ja für unsere Asylindustrie buckeln gehen, damit die bezahlt werden können.
  • Martin  Strobel 02.10.2016
    Freiwillig 30 Personen aus Griechenland aufnehmen?! Wetten, das ist nur ein Testlauf, regt sich kein Widerstand, gehen die Türen weiter und weiter auf.
    • Urs  Saladin , via Facebook 02.10.2016
      Frau Sommaruga hat ja längst bekannt gegeben, dass man aus dem "EU-Topf" 3500 Flüchtlinge übernehmen will und dass diese Zahl auch 7000 erhöht werden könnte! Dies wohlverstanden neben den Flüchtlingen, die direkt in der Schweiz um Asyl nachsuchen. Das Flüchtlingswesen ist schlicht zum Fass ohne Boden geworden!
  • Albin  Pfister aus Malvaglia
    02.10.2016
    Weshalb sichern wir der EU die Übernahme von Kontingenten zu? Selbst die meisten EU-Staaten machen diesen Unsinn nicht mit. Zudem erinnere ich Bern daran, dass wir nicht in der EU sind. Handelt es sich hier um ein Wohlfühlprogramm unserer Klavierlehrerin?