Augenzeuge erlebte den Horror-Crash im Fäsenstaubtunnel «Plötzlich überschlug sich ein Auto vor mir»

BLICK-Leserreporter N.D. (57) hat heute Vormittag den Horrorcrash auf der A4 im Schaffhauser Fäsenstaubtunnel hautnah miterlebt. Laut Polizeiangaben handelt es sich bei der Verstorbenen um eine Polin (†44), die im Reisecar sass. Der Streckenabschnitt wurde für den Verkehr wieder freigegeben.

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Die Bilder von der Unfallstelle im Schaffhauser Fäsenstaubtunnel lassen einem die Haare zu Berge stehen: Zwei Personenwagen haben sich aufeinander getürmt. Insgesamt vier Personenwagen sind in den Todes-Crash verwickelt. Ein Lastwagen und ein polnischer Reisecar haben sich ineinander verkeilt. Eine Polin (†44), die im Car sass, verlor das Leben bei der Massenkarambolage im Tunnel. Elf Personen wurden verletzt. Cindy Beer von der Schaffhauser Polizei: «Von den elf Verletzten konnten acht wieder aus dem Spital entlassen werden. Drei Personen bleiben mit unbestimmten Verletzungen in Behandlung.»

Die Wucht des Crashs türmte die Autos aufeinander. play

Die Wucht des Crashs türmte die Autos aufeinander.

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Über die Unfallursache kann die Polizei momentan noch keine Auskunft geben.

Leserreporter erlebte den Crash hautnah

BLICK-Leserreporter N.D.* (57) fuhr etwa vier Autos hinter dem Reisecar, als es unvermittelt laut knallte. «Es ging alles so schnell, plötzlich überschlug sich ein Auto vor mir. Ich konnte gerade noch bremsen», sagt der 57-jährige Schaffhauser. Wie es zum Unfall kam, kann auch der Augenzeuge nicht beantworten: «Ich sah nur, wie der Lastwagen in den blauen Personenwagen fuhr. Als nächstes hat sich das silberne Auto überschlagen.»

N.D. bringt sein Auto zum Stillstand und steigt aus. «Man hörte Menschen laut schreien. Jemand rief nach einem Arzt.» Als nächstes sah der BLICK-Leserreporter Rauch. «Das hätte ganz übel enden können», so der Mann, der gerade auf dem Nachhauseweg von der Arbeit war. Und weiter: «Dann kam auch schon jemand mit einem Feuerlöscher angelaufen.»

Dass die Insassen der aufgetürmten Personenwagen überlebten, grenzt für N.D. an ein Wunder: «Die Wucht des Aufpralls war gigantisch.» Laut Polizeiangaben waren insgesamt 30 Personen in den Unfall involviert.

Verkehr rollt wieder

Wie die Schaffhauser Polizei auf Anfrage bestätigt, wurde die Strecke mittlerweile für den Verkehr freigegeben.

Die Polizei hat eine Hotline für Angehörige eingerichtet: 052 632 83 90. (sac)

*Name der Redaktion bekannt

Publiziert am 15.10.2016 | Aktualisiert am 15.10.2016
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12 Kommentare
  • Susanne  Keller aus Basel
    16.10.2016
    Lieber Markus aus Root, tut mir leid, den Witz nicht begriffen. Es war als eine Art Ironie gedacht. Habe da auch noch ein Beispiel. Letzte Woche Unfall in Bern auf dem Felsenauviadukt, Richtung Lausanne. Stau auf dieser Fahrspur bis fast Muri BE. Aber.. nun kommts, auf der freien Fahrbahn Richtung ZH, Stau bis weit nach Brünnen, warum, Gaffer !! Normal wird dort mit 90 gebrettert, wegen Unfallgaffner, jeder will sehen, schleicht alle mit 20 gaffen und machen Foto. Weit hamers gebracht...
  • Mitch  Jung aus Thurgau
    16.10.2016
    Vielleicht sollte man diese Horroreinfahrt ins Auge nehmen. Denn sie ist gerademal 20meter lang und befindet sich umgehend vor dem Tunnel. Man sieht kaum dass sich ein Fahrzeug von links nähert. Entweder mit vollgas in die Bahn oder mit40kmh. Durchfahre diese Strecke täglich. Ich weiss wowon ich spreche. Leider hats kein Bild von dieser Einfahrt im Blick. Das hat nichts mit polnischen Fahrzeugen und,oder mit unaufmeksamkeit zu tun.
  • Susanne  Keller aus Basel
    16.10.2016
    Frage, was mache ich jetzt mit dieser Mitteilung, resp. mit der Schilderung des genauen Unfallablaufes ? Kann mir das einer erklären ? Zur Kenntnis nehmen und weiter auf Teufel komm rauss auf den Strassen rumfahren. Mir passiert eh nix, obschon ich dem Vordermann bis auf 2 Meter aufgefahren bin. Och wegen der 20 km/h die ich zu schnell unterwegs bin, gehört doch dazu heute. Ach da war überholen verboten, habe das Schild nicht gesehen. Es reicht noch, schnell vor dem Stoplicht Spur wechseln und..
    • Markus  Herger aus Root
      16.10.2016
      Was Sie machen Frau Keller ?

      Entweder Sie sind sich bewusst, dass es Restrisiken gibt im Strassenverkehr die Sie als völlig unschuldige Person trotzdem treffen können, durch kein Gesetz der Welt kann man das menschliche Versagen wegbringen. Wenn Sie sich dem bewusst sind und Ihnen Ihre Individualmobilität viel wert ist wünsche ich Ihnen weiterhin gute Fahrt.

      Oder Sie steigen auf den ÖV um. In der CH haben Sie den Luxus auswählen zu können.
  • Bruno  Geringer aus Muralto
    16.10.2016
    Das Problem ist doch, dass mehrheitlich der Sicherheitsabstand nicht eingehalten wird .Hinter den Lastwagen ist die Sicht nach vorne gleich null, aber der Abstand wird lieber verkürzt statt vergrößert. Wenn es dann knallt hat mann keine Chance mehr zum Anhalten. Warum steht an Tunneleingang "Abstand einhalten." Ich fahre mehrmals monatlich auf der A2 /A1 und ich Staune wenn ich sehe wie die Fahrer, vor allem von LKW, die Abstände von nur 10-20m einhalten bei Tempo 90.
  • Urs  Huwiler , via Facebook 15.10.2016
    Mit dem heutigen Verkehrsaufkommen genügt eine Unaufmerksamkeit und das kann eine Kettenreaktion auslösen. Das mit den klapprigen Osteuropa-LKWs und Cars stimmt nicht. War letzte Woche in Polen, die Fahrzeuge,die im Transitverkehr fahren, sind mehrheitlich neuwertig ( EU-Subventionen sei Dank ) Den Verletzten und hinterbliebenen meine Anteilnahme.