Aufgaben am PC gelöst Zweifel an den Resultaten der Pisa-Studie

Schweizer Schüler schrieben dieses Jahr zum ersten Mal die internationale Pisa-Studie am Computer – nicht auf Papier wie bisher. Experten sind sich sicher, dass sich deshalb in den Ergebnissen signifikante Unterschiede zeigen.

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Letzten Dienstag wurden die neusten Resultate der Pisa-Studie publiziert. Wie die «NZZ am Sonntag» unter Berufung auf «gutunterrichtete Quellen» berichtet, gibt es in den Auswertungen, die die Schweiz betreffen, unerklärliche Verschiebungen gegenüber der letzten Studie.

Laut der Zeitung werden die Bildungsverantwortlichen die Begründung dafür nicht bei den Schülern, sondern im Testverfahren suchen. Erstmals nämlich mussten die 15-jährigen Schüler die Aufgaben am Computer lösen und nicht auf Papier. «Ich verstehe, dass eine gewisse Skepsis darüber aufkommt, ob die aktuellen Pisa-Resultate mit früheren vergleichbar sind», sagt Urs Moser, Leiter des Instituts für Bildungsevaluation an der Universität Zürich in der «NZZ am Sonntag». Er hat sowohl die Resultate als auch die Methodik der Pisa-Studien unter die Lupe genommen.

Laut Moser könne sich vor allem bei den Lesekompetenzen die Umstellung von Papier auf Computer zeigen. So seien erfahrungsgemäss die Mädchen stärker beim Lesen ab Papier, während Knaben leichte Vorteile am Computer hätten. Moser will aber nicht vorab sagen, ob dies bei Pisa so herausgekommen ist. Nur so viel: «Die Umstellung auf Computer hatte einen Effekt.» (stj)

Publiziert am 04.12.2016 | Aktualisiert am 11.12.2016
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2 Kommentare
  • Erich  Winter , via Facebook 04.12.2016
    Oh Du armes Kind, wie sollst Du noch wissen können warum der Pisaturm eine Schieflage hat. Alle schreien nach Digitaler Zukunft. Wieso sollst Du noch lösen was in deinem PC schon gelöst ist.Wir mussten ja auch das lernen was im Buch geschrieben war. Doch wie sollen diese Schüller noch verstehen. Wie alles entstanden ist.
  • Hans  Leuchli aus Vellerat
    04.12.2016
    Man hat die Prüfungsgrundlagen verändert in der Hoffnung auf ein positiveres Resultat, damit sich die Bildungsindustrie auf die Schulter klopfen kann. Nichts gegen die Prüfung am PC, man muss mit der Zeit gehen. Aber dann klar sagen, dass diesmal die Resultate äusserst bedingt, vergleichbar sind.