Auf dem Fussgängerstreifen Autofahrer fährt Teenie um und flüchtet

OSTERMUNDIGEN BE - Ein junger Mann (17) wurde heute Morgen auf einem Fussgängerstreifen angefahren und weggeschleudert. Der Autofahrer machte sich aus dem Staub – ohne sich um den Teenager zu kümmern.

Immer wieder kommt es zu Unfällen auf Zebrastreifen. play
Ein 17-Jähriger wurde heute Morgen von einem Auto erfasst und zu Boden geschleudert. MARTIAL TREZZINI

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Ein 17-jähriger Jugendlicher ist am Dienstagmorgen in Ostermundigen von einem Auto erfasst und zu Boden geschleudert worden. Das weisse Auto fuhr ohne anzuhalten weiter. Der junge Mann wurde beim Unfall verletzt und musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.

Der Vorfall ereignete sich kurz nach 7 Uhr auf der Unteren Zollgasse, als der Jugendliche auf der Höhe des Mooswegs bei einem Fussgängerstreifen die Strasse überqueren wollte. Aus noch ungeklärten Gründen kam es dabei zur Kollision, wie die Berner Kantonspolizei mitteilte.

Die Polizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen und sucht Zeugen. (SDA)

Publiziert am 25.10.2016 | Aktualisiert am 22.11.2016
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15 Kommentare
  • Chris  Greeff 25.10.2016
    Wieder ein abgelenkter Rentner.. wahrscheinlich abgelenkt durch ein Handy.. und nun auf der Flucht.. traurig. Zum Glück keine toten bis jetzt. Hoffe er wird erwischt und darf danach nie mehr fahren..
  • Thomas  Schneider 25.10.2016
    Dort ist doch schon 40er-Zone. Solche Unfälle passieren leider nur, weil beide nicht aufgepasst haben. Und man muss auch fragen: Was für Kleidung hat der Jugendliche getragen? Vielleicht eine schwarze Jacke, schwarze Hosen und schwarze Schuhe, so dass er bei Dunkelheit und Regenwetter vor einer dunkelgrünen Hecke nicht genügend gut zu sehen war? Klar haben die Fussgänger Vortritt. Aber als Fussgänger muss man sich auch bewusst sein, dass man so schlecht sichtbar ist.
  • Martin  Matin 25.10.2016
    Fahre selber auch Auto. Aber bei Fussgängerstreifen bin ich jeweils vorsichtig, weil zu oft laufen die Leute einfach über den Fussgängerstreiffen ohne zu schauen. Umgekehrt, wenn ich als Fussgänger unterwegs bin, schaue ich immer zuerst Links danach Rechts. danach geht ich rüber. Aber wieviele Automobilisten respektieren dies nicht? Jeder 2. hält nicht an oder braust einfach vorbei. Währe ich ne Blondine, würden alle anhalten.
    • Amanda  Woodward aus Schwyz
      25.10.2016
      Das Leben als Blondine hat sicher seine Vorteile, aber ganz so einfach ist es auch wieder nicht. Ich, lange blonde Haare plus lange Beine, überquere fast jeden Morgen um 7h eine rege befahrene Strasse. Die Leute schlafen noch tief am Steuer jetzt wos dunkel ist. So warte ich eben bis irgendwann einer hält. Ich fühle mich in der Pflicht zu schauen, das war ja früher auch so und es war sicherer, ergo halte ich mich daran.
  • Heiri  Schatzkiste 25.10.2016
    Ihr Schlaumeier, schaut mal lieber ins Gesetz, statt über Fussgänger zu motzen. Als ich damals die Fahschule gemacht habe, hat man mich gelehrt, jederzeit auf Sicht anhalten zu können. Bei einem Fussgängerstreifen ist es Sache des Autofahrers zu schauen, ob ein Fussgänger die Strasse überqueren will. Da gibt es keinen einzigen Millimeter Spielraum. So ist das Gesetz. Wenn man das nicht toll findet, gibt es in einer Demokratie Mittel und Wege, ein Gesetz zu ändern.
    • Roberto  Turchet 25.10.2016
      Hallo Heiri , ich dachte der Fussgänger muss stehenbleiben und darf erst über den Fussgängerstreifen wenn das Fahrzeug angehalten hat. Der Autofahrer ist aber verpflichtet anzuhalten wenn der Fussgänger Anzeichen macht dass er über die Strasse will.
      Leider denken die meisten Fussgänger, dass sie auf jedenfalls Vortritt haben und laufen einfach rein, ohne zu Bedenken, dass Vortritt nicht gleich Unsterblichkeit heisst.
    • Heiri  Schatzkiste 25.10.2016
      Hallo Roberto, das ist nicht korrekt. Die heutige Gesetzeslage ist eindeutig und wie gesagt ohne einen Millimeter Abweichungs-Spielraum: Fussgänger haben bei einem Fussgängerstreifen in jedem Fall Vortritt, ohne irgendwelche Zeichen machen zu müssen. Autofahrer müssen immer anhalten oder zumindest abbremsen, wenn ein Fussgängerstreifen in Sicht ist und abchecken, ob ein Fussgänger die Strasse überqueren will (Strassenverkehrsgesetz, S. 25, Art. 33, Ziffer 2 - in Kraft seit 1963; 2min. Google).
    • Frau  Klein aus Luzern
      25.10.2016
      Bravo! Endlich jemand, der die Tatsache auf den Tisch gebracht hat! Deshalb passieren beim starken Sonnenschein oft Unfälle am Fussgängerstreifen, weil sich der Autolenker denkt er müsse diesen nicht sehen wenn es blendet.
    • Reto Red  Biedermann , via Facebook 25.10.2016
      Ja genau.. darum fahre ich bei starkem Regen in der Nacht immer 20km/h... egal ob Autobahn,Ausserorts oder Innerorts.. *Ironie aus*
      Auch Fussgänger müssen auf sich aufpassen.. Erst schauen,die Lage beurteilen und dann gehen. Sorry ist so.
    • willi  weber 25.10.2016
      Das ist schlichtweg falsch. Fussgänger müssen klar ersichtlich den Streifen überqueren wollen. Da gibts leider ein paar Millimeter Spielraum und viele Fussgänger vorallem in den Städten halten sich nicht daran. Müssen sie von mir aus auch nicht. Es solllten alle wiedermal selber denken. Mit der ganzen Regulierungswut verhindert man noch lange nicht alles.
  • Adolf  Brändle 25.10.2016
    Ich finde halt, es ist das ureigenste Interesse des Fussgängers, sich zu vergewissern, dass gefahrlos die Fahrbahn überqueren kann, oder evtl. knurrend dem Auto den Vortritt zu lassen. Andernfalls kann er evtl. vom Himmel herunter zusehen, wie der Autofahrer verurteilt wird. Nützt ihm das?
    • Susanne  Reich 25.10.2016
      Bei manchen Strassen müsste man jedoch auf der anderen Strassenseite geboren sein. Ich lasse auch lieber dem Autofahrer den Vortritt, speziell wenn es nur ein paar wenige Fahrzeuge hat, doch bei hohem Verkehrsaufkommen, möchte ich nicht dort übernachten müssen. Handzeichen hin oder her, Autofahrer sind z.Zt. noch verpflichtet anzuhalten, wenn jemand die Strasse überqueren will. Rücksicht und Vorsicht helfen viele Unfälle vermeiden, im Interesse aller Verkehrsteilnehmer.