Auch Zuppiger steigt ins Rennen

  • Publiziert: 16.29 Uhr, Aktualisiert: 13.01.2012

BERN – Elf Männer und eine Frau wollen Nachfolger von Samuel Schmid werden. Überraschend fährt auch der Zürcher Nationalrat Bruno Zuppiger mit auf dem Kandidaten-Karussell.

Vor dem Rücktritt von Verteidigungsminister Samuel Schmid war er als Favorit auf eine mögliche Nachfolge im Gespräch. Als es dann aber so weit war, sprach kaum noch jemand von Nationalrat Bruno Zuppiger, dem Chef der Sicherheitskommission. Blocher beherrschte zu sehr die Diskussion.

Nachdem Zuppiger von der Zürcher Kantonalpartei nicht nominiert wurde, hat dies nun die SVP des Bezirks Hinwil übernommen. Damit haben die Kantonalparteien und Gremien der SVP dem Fraktionsvorstand zehn Kandidaten und eine Kandidatin für die Nachfolge von Bundesrat Schmid präsentiert.

Offizielle Kandidaten sind die Regierungsräte Rita Fuhrer (ZH) und Jean-Claude Mermoud (VD), alt Bundesrat Christoph Blocher (ZH), Ständerat Hannes Germann (SH) sowie die Nationalräte Caspar Baader (BL), Andreas Aebi (BE), Adrian Amstutz (BE), Thomas Hurter (SH), Bruno Zuppiger (ZH), Pirmin Schwander (SZ) und der Berner Stadtrat Erich Hess von der Jungen SVP.

Einer jedoch fehlt: Nationalrat Ueli Mauer ist nicht nominiert. Noch nicht: Es bleibt der SVP-Bundeshausfraktion überlassen, wen sie schliesslich aufstellt. Sie muss sich auch nicht an die offiziellen Vorschläge der Partei halten. (SDA/bih)

play «Hardliner», Favorit – aber nicht nominiert: Ueli Maurer. (Keystone)