Asylkosten explodieren 1,4 Milliarden, weil immer mehr Flüchtlinge kommen

BERN - Die Asylkosten explodieren erneut: Das Asylbudget muss für das Jahr 2014 um satte 100 Millionen Franken nach oben korrigiert werden.

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Asylsuchende im Empfangszentrum in Chiasso (Symbolbild)

Keystone

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Grund für den Kostenanstieg: Die Behörden rechnen im laufenden sowie im nächsten Jahr mit massiv mehr Asylgesuchen.

Der Bund rechnete bei der Budgetplanung damit, dass im Jahr 2013 23'000 Personen ein Asylgesuch in der Schweiz einreichen. Die Zahl musste unterdessen korrigiert werden: Jetzt gehen die Behörden von 30'000 Gesuchen aus.

Dieser Anstieg wird sich auf die Finanzen des Bundes im nächsten Jahr massiv auswirken. Wegen der «politischen und wirtschaftlichen Situation in den Herkunftsländern» würden in nächster Zeit mehr Asylbewerber die Schweiz aufsuchen, sagt Karl Schwaar, stellvertretender Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung, zu «SRF». «Das heisst, dass im Jahr 2014 der Finanzbedarf rund 100 Millionen höher sein wird, als wir im laufenden Finanzplan vorgesehen haben», so Schwaar weiter.

Anerkannte Flüchltinge treiben Kosten in die Höhe

Damit werden im nächsten Jahr die Kosten im Asylwesen 1,43 Milliarden Franken betragen – fast soviel wie im Rekordjahr 1999. Innerhalb von fünf Jahren ist dies ein Anstieg um eine halbe Milliarde Franken.

Sibylle Siegwart vom Bundesamt für Migration rechnet damit, dass mehr anerkannte Flüchtlinge in die Schweiz kommen und daher vorläufig hier bleiben können. Dies führe zu Mehrkosten für Sozialhilfeleistungen und Verfahren.

Aber auch für das laufende Jahr wird das Asylbudget nicht reichen. «Im Herbst wird der Bundesrat dem Parlament einen Nachtragskredit unterbreiten. Wie hoch der sein wird, ist aber noch nicht klar», sagt Siegwart. (woz)

Publiziert am 15.01.2013 | Aktualisiert am 15.01.2013
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  • Melanie  Zullo , via Facebook 15.01.2013
    Mir kommt die Galle hoch. Mein Mann kriegt nach 42 Jahren Arbeit in der Fabrik gerade mal 1920.- AHV. Machen sie bitte mit diesem Betrag ein Budget mit Krankenkasse Strom etc. ect. Wenn ich nicht zusätzlich arbeiten würde, wovon sollten wir dann leben?? Als mein Sohn eine Umschulung machen wollte, wurde ihm gesagt frag deine Eltern nach Geld. Ist das noch normal?? Kriegen unsere Scheinasylanten auch solche Antworten?? Und dafür zahlen wir Steuern.
  • Ehrlich  Nichtrepresantiv aus unterseen
    15.01.2013
    Bereits sind es wieder über 100 Kommentare.Wenn ich in diesen hundert Kommentaren 5 finde die fuer das bestehende,nichtstaugende Asylwesen sprechen.
    Jetzt sollte es dann jede/r in Bern sitzender Politiker/in im Zirkuszelt Bern gemerkt haben,dass die CH-Bevoelkerung dr Schuh betreffend diesem Thema drückt.Denn jedes Mal wenn etwas über Asylanten und Geld steht,"luepft" es dem Steuerzahlenden Schweizer den Hut.
  • Fritz  Meyer aus Amden
    15.01.2013
    Kann mir eigentlich jemand erklären - glaubhaft erklären - warum mehrheitlich junge kräftige Männer asylsuchend sind!!!!?????
  • Pesche  Lang aus Bern
    15.01.2013
    Die eineinhalb Milliarden sind verlorene Steuergelder. In der AHV/IV wären sie viel besser aufgehoben.
  • Toni  Binder , via Facebook 15.01.2013
    Die Schweiz hat den Verfolgten immer Asyl gewährt. Ich finde das
    auch gut und soll weiter so bleiben. Was ich aber nicht mehr verstehe, ist die Tatsache, dass wir immer mehr nicht verfolgte Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen.
    • Ursina  Zicklin 15.01.2013
      Wir nehmen sie nicht auf, Herr Binder. Frau Sommaruga hat sie eingeladen, Mit der öffentlichen Mitteilung, jedem Rückkehrer ein Handgeld zu zahlen, dass ein- bis zwei Jahreslöhne in ihrer Heimat entspricht, hat sie den Sturm auf die Schweiz zu verantworten.