- Andre Gigon, Canmore, Canada - 15:12 | 08.08.2006
- » Die beste Petition die je in der Schweiz lanciert wurde! Bravo!
- Gregor, Zürich - 15:02 | 08.08.2006
- » Wenn man nett zueinander ist, wird auch nicht geschossen. Allein die Waffe im Hause bringt noch keinen Schaden. Es ist ja nicht so, dass Männer einfach so Amok laufen. Aber wer tageintagaus gemobbt und mit psychischer Gewalt fertig gemacht wird, der schiesst irgendwan zurück. Nein Annabelle Männer sind nicht immer Täter und Frauen Opfer.
- Lüthi Daniel, Subingen - 14:52 | 08.08.2006
- » Das ist lächerlich, mehr ist dem nicht anzufügen! Wenn einer Amok läuft wie z.B. im Fall Rey-Bellet, könnte er das gleiche auch mit einem Küchenmesser vollbringen! Es kann nur Verstand bei den Leuten appeliert werden.
- Schwab Melanie, Zürich - 14:46 | 08.08.2006
- » Diese Idee finde ich super, und ich unterstütze das! Das ist wichtig, also, sammelt viele unterschriften!
- Schär Verena, 4528 Zuchwil SO - 14:15 | 08.08.2006
- » Von der Petition halte ich gar nichts. Es war schon immer so, dass der Wehrmann die Waffe mit nach Hause nahm. Ausländische Mitbürger die in der Schweiz ein Tötungsdelikt verüben, haben auch kein Sturmgewehr der Armee zu Hause.
Frauen-Power gegen Waffen
Aktualisiert um 15:16 | 08.08.2006
ZÜRICH – Die Frauenzeitschrift «Annabelle» macht für einmal nicht Mode, sondern Politik. Sie startete eine Petition «Kein Schusswaffen zu Hause». Was halten Sie davon?
Skistar Corinne Rey-Bellet wurde von ihrem Mann erschossen. Mit einer Armeepistole. Bei vielen Tötungsdelikten kommen Schusswaffen zum Einsatz. Vielfach spielen sich die Dramen innerhalb der Familie ab. Und oftmals lag die Tatwaffe zu Hause im Schrank.
In der Schweiz lagern bis zu drei Millionen Schusswaffen in Privathaushalten. Darunter sind zahlreiche Gewehre und Pistolen aktiver oder ausgedienter Soldaten. Die Waffen sind nicht in einem nationalen Register eingetragen. Hobbyschützen haben sich erfolgreich gegen eine solche Datenbank gewehrt.
Mit Frauenpower soll dies nun ändern. Die Zeitschrift «Annabelle» hat die Petition «Keine Schusswaffen zu Hause» gestartet, mit dem Ziel, diese in der Herbstsession dem Parlament und Bundesrat zu übergeben.
Darin wird gefordert, dass Wehrpflichtige ihre Waffe nicht mehr mit nach Hause nehmen dürfen und sie nach der Ausmusterung auch nicht behalten können. Zudem soll es ein nationales Waffenregister geben.
«Uns geht es nicht darum, die Schweiz zu entwaffnen», betont Chefredaktorin Lisa Feldmann. Genau dies scheinen aber gewisse Leute zu befürchten. Feldmann erzählt, dass bereits zahlreiche anonyme Beschwerden eingegangen sind.
Die Petition gegen Schusswaffen ist nicht die erste politische Aktion der Zeitschrift. Sie machte sich wiederholt für bestimmte Themen stark, zuletzt für die Mutterschaftsversicherung.
In der Schweiz lagern bis zu drei Millionen Schusswaffen in Privathaushalten. Darunter sind zahlreiche Gewehre und Pistolen aktiver oder ausgedienter Soldaten. Die Waffen sind nicht in einem nationalen Register eingetragen. Hobbyschützen haben sich erfolgreich gegen eine solche Datenbank gewehrt.
Mit Frauenpower soll dies nun ändern. Die Zeitschrift «Annabelle» hat die Petition «Keine Schusswaffen zu Hause» gestartet, mit dem Ziel, diese in der Herbstsession dem Parlament und Bundesrat zu übergeben.
Darin wird gefordert, dass Wehrpflichtige ihre Waffe nicht mehr mit nach Hause nehmen dürfen und sie nach der Ausmusterung auch nicht behalten können. Zudem soll es ein nationales Waffenregister geben.
«Uns geht es nicht darum, die Schweiz zu entwaffnen», betont Chefredaktorin Lisa Feldmann. Genau dies scheinen aber gewisse Leute zu befürchten. Feldmann erzählt, dass bereits zahlreiche anonyme Beschwerden eingegangen sind.
Die Petition gegen Schusswaffen ist nicht die erste politische Aktion der Zeitschrift. Sie machte sich wiederholt für bestimmte Themen stark, zuletzt für die Mutterschaftsversicherung.
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