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Tatort Bei diesem Waldstück wurde der Bub missbraucht. (Peter Mosimann)
Berufsmilitär Markus W. * (47) steht auf Buben. Das weiss die Schweizer Armee spätestens seit Frühling 2009. Damals missbraucht der Unteroffizier einen 13-Jährigen und wird geschnappt. Die Polizei informiert in der Folge auch die Armee.
Trotzdem durfte der Sex-Grüsel weiterarbeiten. Gegenüber SonntagsBlick» liess das VBS mitteilen: «Was er in seiner Freizeit macht, dafür kann der Arbeitgeber nichts. Sofern er seine Arbeit gut macht, gibt es für seine Vorgesetzten keinen Grund, ihn zu entlassen.»
Nach den Berichten von BLICK und SonntagsBlick machte Ueli Maurer den Fall zur Chefsache. Und hat offenbar sofort gehandelt. Heute meldet das VBS, Markus W. sei am 2. März per sofort freigestellt worden. «Begründet wird die Entlassung mit dem Fehlen eines untadeligen Leumunds», heisst es im Communiqué.
Markus W. kann auch nicht mehr als Deutschlehrer im Thai-Tempel Gretzenbach weiterarbeiten. Dort gab er – verheiratet mit einer Thailänderin – jeden Sonntag Unterricht. Die Mönche reagierten schneller als das VBS: Auch sie warfen ihn raus (Blick.ch berichtete).
Markus W. hat seinen Missbrauch gestanden – ist aber offensichtlich uneinsichtig. «Ich bin davon ausgegangen, dass es ihm nicht unangenehm war», rechtfertigt sich der Unteroffizier lapidar. Er wurde zu einer bedingten Strafe verurteilt. (num)
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(zvg)