«Antiisraelische Kampagne» Israel attackiert Migros

Die Migros will Produkte aus von Israel besetzten Gebieten künftig als solche deklarieren. Jetzt ist die Rede von einer «antiisraelischen politischen Kampagne».

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Kaum kündigte der Grossverteiler Migros an, Produkte aus den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten zu deklarieren, gibts Schelte: Die israelische Botschaft in der Schweiz lehnt die Linie der Migros aufs Schärfste ab.

Man sei enttäuscht zu sehen, dass sich die Migros an einer «antiisraelischen politischen Kampagne beteilige», hielt die israelische Botschaft heute fest. Die Kampagne ziele darauf ab, Israel anzuschwärzen und schon im Voraus den zukünftigen Status der umstrittenen Gebiete festzulegen.

Im «Migros-Magazin» dieser Woche kündigt der Grossverteiler an, Artikel aus besetzten Gebieten neu mit «Westbank, israelisches Siedlungsgebiet» oder «Ostjerusalem, israelisches Siedlungsgebiet» zu kennzeichnen. Bisher stammen Produkte wie etwa Datteln, Kartoffeln, Früchte, Küchenkräuter oder Soda-Club-Geräte gemäss Herkunftsangabe schlicht aus «Israel». Migros will die neue Deklaration Mitte 2013 einführen. «Die Migros verhält sich politisch neutral. Wir wollen den Kundinnen und Kunden die Wahl lassen», sagte Migros-Sprecherin Monika Weibel. Schliesslich gebe es kein Verbot, Produkte aus Israel zu importieren. (SDA/gux)

Publiziert am 30.05.2012 | Aktualisiert am 30.05.2012
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