ZÜRICH - In den kommenden Tagen wird es richtig warm, insbesondere in den Föhntälern. Wer Schlitteln will, muss in die Höhe reisen.
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Schlitteln ist wohl nur oberhalb von 1500 Metern möglich. (Keystone)
Schlechte Nachrichten für alle, die die Hoffnung bis zuletzt nicht aufgegeben haben: Der Traum von weissen Weihnachten ist definitiv ausgeträumt.
Bewohner des St. Galler Rheintals und anderen Föhngebieten können das Festmahl an Heiligabend gar draussen geniessen – oder zumindest auf dem Balkon oder im Garten den Grill anzünden.
Denn dort kann das Thermometer am 24. Dezember über 20 Grad anzeigen, wie Sarina Scheidegger von Meteonews zu Blick.ch sagt.
Schon Anfangs Wochenende ziehen die Temperaturen weiter an. Kappe, Schal und Handschuhe kann man getrost zu Hause lassen.
Am Samstag ist es mit 4 bis 5 Grad für die Jahreszeit bereits relativ mild. Am Sonntag dürfte es in weiten Teilen des Flachlandes mehr als 13 Grad warm werden.
«Die Höhe der Temperaturen ist speziell», sagt Meteorologin Scheidegger. Wärmere Einschübe und Tauwetter um die Weihnachtszeit seien allerdings nichts Aussergewöhnliches.
In der Tat lag gemäss den Wetter-Statistiken in den vergangenen 80 Jahren in tieferen Lagen des Landes nur zu rund 40 Prozent an einem der drei Weihnachtstage Schnee.
Mit der Warmfront steigt am Wochenende auch die Schneefallgrenze auf gegen 2000 Meter an. Wer lieber Schlitteln möchte, sollte in höhere Gefilde ausweichen.
Sarina Scheidegger empfiehlt den Schlittel-Fans, Gebiete oberhalb von 1500 Metern aufzusuchen.
Eine Prognose für den Jahreswechsel wagt die Meteorologin noch nicht. So besteht zumindest noch Hoffnung auf einen weissen Silvester. (bau)
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