Europa versinkt im Schnee: Morgen kommt das Chaos-Wetter zu uns
BERN – England erlebt den härtesten Winter seit 30 Jahren und Deutschland droht im Schnee zu versinken. Meteorologen warnen: Auch bei uns kanns chaotisch werden.
Von Mario Gertschen | Aktualisiert um 14:58 | 07.01.2010
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Der Winter hat Europa fest im Griff. In vielen Ländern schneit es wie seit Jahren nicht mehr und eisige Kälte macht den Menschen zu schaffen. Es gibt dutzende Tote, tausende Verletzte und es herrscht ein Verkehrschaos Die Schweiz blieb von diesen Wetterkapriolen bisher weitgehend verschont.
Doch das kann sich schon heute Nacht ändern. «Vor allem auf der Alpensüdseite kann man bis zu 60 Zentimeter Schnee erwarten», sagt Felix Blumer von SF Meteo gegenüber Blick.ch. Aber auch auf der Alpennordseite wird es schneien – wieviel sei schwierig zu sagen.
Im Südtessin könne sich der Schnee mit Regenschauern vermischen und so Bäume zum Umfallen bringen. Auch der Strassenverkehr werde in dem «Pflütter» nur schleppend vorankommen, erklärt Blumer.
«Die Südseiten des Gotthards, des San Bernadinos und des Simplons müssen mit massivem Schneefall rechnen», sagt der Meteorologe weiter. Somit sind an den wichtigen Verkehrsachsen Chaos und Wartezeiten wohl unumgänglich.
«Aber nicht nur im Süden, auch auf der Alpennordseite wird es schneien», sagt Felix Blumer. Wie viel es geben werde, sei sehr schwierig vorauszusagen. «Teilweise kann es schon morgen früh anfangen zu schneien, dann wird es im Arbeitsverkehr chaotisch. Die grossen Schneemassen bleiben wahrscheinlich aber aus.»
Neben Schnee erwartet uns aber auch klirrende Kälte. Die Höchsttemperaturen werden morgen bei minus vier Grad liegen. Vorsicht ist im Strassenverkehr also auch bei ausbleibendem Schneefall angesagt.
Auch am Wochenende wird das Wetter nicht freundlicher. «In einigen Teilen der Schweiz, vor allem in der Ostschweiz, kann es bis Samstagmittag schneien», sagt Blumer. Die Sonne werde aber in der ganzen Schweiz kaum zu sehen sein. Am Sonntag wird es wenigstens in den Bergen etwas freundlicher. Die Temperaturen bleiben aber tief. Wärmer als minus zwei Grad wird es wohl nicht.
England im Schneechaos
Keine Freude am Winter haben zurzeit die Engländer. Nach Schneestürmen herrscht dort Chaos. Hunderte Schulen blieben geschlossen, auf Flughäfen im ganzen Land kam es zu Behinderungen, zahlreiche Autofahrer blieben in der Nacht auf der Autobahn stecken.
Auf der Insel herrscht derzeit der härtesten Winter der vergangenen Jahrzehnte. Und es ist kein Ende in Sicht: Für manche Gegenden um London herum sagte der Wetterdienst Met Office Schnee zwischen 15 und 40 Zentimetern voraus.
Doch das kann sich schon heute Nacht ändern. «Vor allem auf der Alpensüdseite kann man bis zu 60 Zentimeter Schnee erwarten», sagt Felix Blumer von SF Meteo gegenüber Blick.ch. Aber auch auf der Alpennordseite wird es schneien – wieviel sei schwierig zu sagen.
Chaos und Wartezeiten
Im Südtessin könne sich der Schnee mit Regenschauern vermischen und so Bäume zum Umfallen bringen. Auch der Strassenverkehr werde in dem «Pflütter» nur schleppend vorankommen, erklärt Blumer.
«Die Südseiten des Gotthards, des San Bernadinos und des Simplons müssen mit massivem Schneefall rechnen», sagt der Meteorologe weiter. Somit sind an den wichtigen Verkehrsachsen Chaos und Wartezeiten wohl unumgänglich.
Auch im Mittelland gibts Schnnee
«Aber nicht nur im Süden, auch auf der Alpennordseite wird es schneien», sagt Felix Blumer. Wie viel es geben werde, sei sehr schwierig vorauszusagen. «Teilweise kann es schon morgen früh anfangen zu schneien, dann wird es im Arbeitsverkehr chaotisch. Die grossen Schneemassen bleiben wahrscheinlich aber aus.»
Neben Schnee erwartet uns aber auch klirrende Kälte. Die Höchsttemperaturen werden morgen bei minus vier Grad liegen. Vorsicht ist im Strassenverkehr also auch bei ausbleibendem Schneefall angesagt.
Tristes Wochenende
Auch am Wochenende wird das Wetter nicht freundlicher. «In einigen Teilen der Schweiz, vor allem in der Ostschweiz, kann es bis Samstagmittag schneien», sagt Blumer. Die Sonne werde aber in der ganzen Schweiz kaum zu sehen sein. Am Sonntag wird es wenigstens in den Bergen etwas freundlicher. Die Temperaturen bleiben aber tief. Wärmer als minus zwei Grad wird es wohl nicht.
England im Schneechaos
Keine Freude am Winter haben zurzeit die Engländer. Nach Schneestürmen herrscht dort Chaos. Hunderte Schulen blieben geschlossen, auf Flughäfen im ganzen Land kam es zu Behinderungen, zahlreiche Autofahrer blieben in der Nacht auf der Autobahn stecken.
Auf der Insel herrscht derzeit der härtesten Winter der vergangenen Jahrzehnte. Und es ist kein Ende in Sicht: Für manche Gegenden um London herum sagte der Wetterdienst Met Office Schnee zwischen 15 und 40 Zentimetern voraus.
Das sagen Blick.ch-Leser
- Patrick Mouttet, Basel - 16:56 | 07.01.2010
- » also so richtig kalt ist es immer noch nicht. Vor etwas mehr als 20 Jahren waren es -22 Grad, und gearbeitet wurde in vielen Bereichen trotzdem. Jedes Jahr das gleiche Theater. So manch einer schreit nach Schnee im Winter, aber wenn der Winter da ist, ist es auch nicht recht. Gibt doch nix schöneres am Abend, wenns draussen kalt ist und schneit sich's drinnen gemütlich zu machen ^^^Und hätten alle Winterpneus drauf, wäre es auch nicht so problemtaisch auf den Strassen:)
- Thomas Waser, Luzern - 16:44 | 07.01.2010
- » Klimaerwärmung hat nichts mit Glauben zu tun... Es gibt Dinge, die basieren auf Zahlen...
- Philipp Steger, Weinfelden - 16:35 | 07.01.2010
- » Es gibt tatsächlich immer noch Leute, die an die "Klimaerwärmung" glauben. Wie Naiv kann man sein?
- Lionel Werren, Baden - 16:15 | 07.01.2010
- » Zur Erinnerung liebe Leute, es ist WINTER! Im Winter da sollte es kalt sein und schneien! Akzeptiert das mal und hört auf, im Februar bereits nach Frühling zu schreien!
- Wilhelm Hess, 8055 Zürich - 15:51 | 07.01.2010
- » Herrlich wenn der Schnee wirklich in rauen mengen kommt.Das gibt arbeit für sehr viel Menschen.Strassen arbeiter bis Autospengler und soweiter.Hoffentlich haben eimal die Wetterfrösche recht.Nicht wieser eine Panikmache und nichts passiert.
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