Scherz-Alarm am Flughafen Genf Flugzeug wegen Bombenalarm evakuiert

Am Flughafen Genf ging heute Nachmittag eine Bombendrohung ein: Ein Mann behauptete, dass es an Bord eines Fluges nach Moskau eine Bombe habe – später bezeichnete er die Aussage als Scherz.

Flughafen Genf: Aeroflot Flugzeug wegen Scherz-Bombenalarm evakuiert play
Ein Flugzeug der russischen Fluggesellschaft Aeroflot wurde heute Nachmittag in Genf evakuiert. Matthias Rietschel

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Ein Flugzeug der russischen Fluggesellschaft Aeroflot ist am Donnerstag auf dem Flughafen Genf wegen eines falschen Bombenalarms evakuiert worden. Die Maschine befand sich bereits auf dem Rollfeld. Die 115 Passagiere blieben unverletzt.

Ein Mann meldete sich kurz vor 13 Uhr am Schalter der Fluggesellschaft und gab an, dass sich im Flugzeug eine Bombe befinde. Er wurde von der Polizei festgenommen. Bei der Befragung gab der Mann zu, dass es sich bei der Drohung um einen Scherz gehandelt habe, wie die Genfer Staatsanwaltschaft mitteilte. Gegen ihn wurde ein Verfahren eröffnet.

Beim Flugzeug handelt es sich um eine Maschine der russischen Gesellschaft Aeroflot, die nach Moskau hätte fliegen sollen, wie Betrand Stämpfli, Mediensprecher des Flughafens Genf, auf Anfrage sagte.

Nach dem Alarm wurden die Gepäckstücke aus dem Flugzeug ausgeladen und mussten von ihren Besitzern verifiziert werden. Sprengstoffexperten der Genfer Polizei durchsuchten darauf das Flugzeug. Der Zwischenfall sorgte für grosse Verspätung. (SDA)

Publiziert am 13.10.2016 | Aktualisiert am 14.10.2016
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  • Hans  Scheidegger 13.10.2016
    Bombendrohungen sind immer sehr ernst zu nehmen. Sollte es sich aber um bewusste Falschmeldungen handeln, so sind die dafür verantwortlichen Straftäter hart anzupacken. Denn bei derartigen Drohgebärden gibt es keinen Pardon. Oft gelingt eine solche Festnahme nicht. Es ist erfreulich, dass sich hier in diesem Fall die entsprechende Person persönlich outete. Sollte er keine plausible Begründung für sein Handeln haben, ist er für alle entstandenen Umtriebe voll zur Rechenschaft zu ziehen.