AKW: Leuthard zeigt keine Bereitschaft, unrentable AKW zu übernehmen

Bundesrätin Leuthard hat keine Bereitschaft gezeigt, dass der Bund dereinst den Energiekonzernen ihre unrentablen AKW abnehmen könnte. «Hinter den Betreibern von Atomkraftwerken stehen die Kantone, und die können ja kaum Konkurs gehen», sagte sie der «Tagesschau».

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Am Bündner Goa-Openair auf Autobahn gelaufen Ein Toter am Shankra-Festival
2 Chaos im Letzi wegen «Besucherandrang» GC ist schon mit 4000 Fans...
3 Heute kommt die Abkühlung Regen, Hagel, Sturm!

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

Ob ein AKW abgestellt werde oder weiterlaufe, dieser Entscheid werde von den Betreibern getroffen. Für den Verwaltungsrat eines Energieunternehmens seien für eine Stilllegung vor allem betriebswirtschaftliche Gründe ausschlaggebend, führte Energieministerin Doris Leuthart in der Hauptausgabe der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens SRF am Mittwoch weiter aus. Dies habe das Beispiel des AKW Mühleberg gezeigt.

Mühleberg soll Ende Dezember 2019 endgültig vom Netz gehen. Hintergrund des Entscheides der BKW AG ist, dass sich angesichts der dauertiefen Strompreise eine Nachrüstung des angejahrten AKW bei Bern finanziell nicht mehr lohnt.

Am Montag hatte die «Basler Zeitung» aus einem Strategiepapier einer Lobbyistengruppe zitiert, wonach die Schweizer AKW in einer Auffanggesellschaft zusammengefasst und einem staatlichen Eigentümer, dem Bund, übergeben werden sollen. Im Papier wurde ein genaues Drehbuch skizziert, wie dieses Ziel erreicht werden könnte. (SDA)

Publiziert am 09.03.2016 | Aktualisiert am 19.04.2016
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden
Der unter dem Strompreiszerfall ächzende Energiekonzern Alpiq möchte alles Unrentable loswerden. Gemäss der «Basler Zeitung» ist der Plan, alle Schweizer AKW zu verstaatlichen und so auch dereinst den zig Milliarden teuren Rückbau Bund und Steuerzahlern aufzubürden (Bild: Alpiq-AKW Gösgen, Archiv). play
Der unter dem Strompreiszerfall ächzende Energiekonzern Alpiq möchte alles Unrentable loswerden. Gemäss der «Basler Zeitung» ist der Plan, alle Schweizer AKW zu verstaatlichen und so auch dereinst den zig Milliarden teuren Rückbau Bund und Steuerzahlern aufzubürden (Bild: Alpiq-AKW Gösgen, Archiv). KEYSTONE/GAETAN BALLY

TOP-VIDEOS