Airlines meldeten letztes Jahr fast 640 renitente Passagiere Immer mehr Ärger mit Querulanten an Bord

BERN - Die Zahl der Flug-Passagiere, die den Airlines Probleme bereiten, ist zwischen 2013 und 2015 um zehn Prozent angestiegen. Häufig ist Alkohol im Spiel.

Kommt immer wieder vor: Schlägerei unter Betrunkenen im Flugzeug (Symbolbild). play

Kommt immer wieder vor: Schlägerei unter Betrunkenen im Flugzeug (Symbolbild).

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Und plötzlich wurde die Frau aggressiv!

Ende Juli 2015 hatte sich ein Swiss-Flug ab Mailand um rund 50 Minuten verspätet, weil eine Passagierin kurz vor dem Start wieder aus der Maschine aussteigen wollte – und einen Aufstand machte. Die Crew musste schliesslich die Polizei alarmieren. 

Kein Einzelfall, wie ein Blick auf die Statistik zeigt. 

Im vergangenen Jahr haben 637 renitente Passagiere den Schweizer Fluggesellschaften Schwierigkeiten bereitet – das sind im Schnitt 1,7 am Tag.

Innerhalb von zwei Jahren ist die Zahl der sogenannten «unruly passengers», die Schweizer Airlines beim Bund gemeldet haben, um fast 10 Prozent angestiegen,  wie das das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) gegenüber Radio Energy bestätigte.

Als «unruly passengers» bezeichnet man Personen, die an Bord  ausfällig werden und damit die Sicherheit der Besatzung und anderen Passagieren gefährden.

Häufig sind die Probleme auf übermässigen Alkoholkonsum zurückzuführen – 2015 etwa bei rund 25 Prozent aller gemeldeten Fälle. (bau)

Publiziert am 12.03.2016 | Aktualisiert am 28.03.2016
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Schlägerei beim Polterabend Suff-Briten zwingen Ryanair-Flieger zur Notlandung

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5 Kommentare
  • Toni  Brunner aus Dasmarinas/Cavite/Philippines
    13.03.2016
    "Respekt und Anstand kann man von den Passagieren..."
    ...nur erwarten, wenn sie überhaupt Anstand und Respekt in der "Schule des Lebens" gelernt und adaptiert haben.
    Die "Bilanz" in diesem Bereich dürfte nach meiner gefühlten Wahrnehmung heutzutage eindeutig negativ sein.
    • Toni  Brunner aus Dasmarinas/Cavite/Philippines
      13.03.2016
      Mein Kommentar war eigentlich als Antwort auf den Kommentar von Thomas Zürcher "gepostet".
  • Thomas  Goetz 12.03.2016
    Ich finde das Beispiel mit dem Swis-Flug ab Mailand klasse. Die Passagierin wollte kurz vor dem Start wieder aussteigen. Und als die Crew sie nicht aussteigen liess randalierte sie, so dass die Crew die Polizei benachrichtgen musste, die dann die Passagierin aus dem Flugzeug entfernte. Kann da ausser mir noch jemand eine gewisse Ironie darin erkennen?
    • Toni  Brunner aus Dasmarinas/Cavite/Philippines
      13.03.2016
      Wenn ein Passagier eincheckt und kurz vor dem Start das Flugzeug verlassen will, muss aus Sicherheitsgründen auch das Gepäck dieses Passagiers wieder ausgeladen werden. Das dauert logischerweise erheblich länger, als nur die Person rauszulassen und führt zu Startverzögerungen.
      Ich erkenne darin eine Logik die der Sicherheit aller Passagiere dient und die von Ihnen erwähnte Ironie gegenstandslos macht.
      Man muss manchmal die Gesamtperspektive berücksichtigen, was in diesem Fall gut ist.
  • Thomas  Zürcher 12.03.2016
    Respekt und Anstand kann man von den Passagieren auch über den Wolken wo die Freiheit (doch nicht) so grenzenlos ist, erwarten.Tja ein weiteres Spiegelbild unserer Gesellschaft was auf der "Erde" passiert findet seine Fortsetzung im Flugzeug.Traurige und bedenkliche Entwicklung.