Affäre Mörgeli: Mörgeli reicht Aufsichtsbeschwerde gegen Regierungsrätin Aeppli ein

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Nationalrat Christoph Mörgeli setzt sich weiter gegen seinen Rauswurf als Leiter des Medizinhistorischen Museums der Universität Zürich zur Wehr. Sein Rechtsvertreter hat am Freitag eine Aufsichtsbeschwerde gegen die Zürcher Regierungsrätin Regine Aeppli eingereicht.

Mörgelis Anwalt Manfred Küng bestätigte eine entsprechende Meldung des «Regionaljournals Zürich-Schaffhausen» von Radio SRF. Die Aufsichtsbeschwerde ist an den Regierungsrat gerichtet.

Konkret fordert Mörgeli, dass die Regierung dem Kantonsrat beantragt, die Immunität von Bildungsdirektorin Aeppli (SP) aufzuheben. Damit soll der Weg frei werden für ein Strafverfahren wegen Amtsanmassung und Amtsmissbrauch, sagte Küng.

Die Regierungsrätin hat laut Küng die Grundsätze rechtsstaatlichen Handelns missachtet. So habe Aeppli das Ausstandsbegehren Mörgelis gegen Uni-Rektor Andreas Fischer abgewiesen, obwohl gar nicht sie, sondern der Universitätsrat zuständig gewesen sei. Auch habe sie zu dieser Angelegenheit keinen Akteneintrag erstellt.

Christoph Mörgeli war im September von der Universität Zürich entlassen worden. Als Kündigungsgründe wurden ungenügende Leistungen und illoyales Verhalten genannt.

Mörgeli selbst sieht sich als Opfer eines politischen Komplotts und kämpft mit juristischen Mitteln gegen die Kündigung. Nebst einem Rekurs reichte er Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich ein. Dieses hat die Beschwerde zwischenzeitlich abgewiesen.

Daneben hat sich Mörgeli Mitte November als Rektor der Universität Zürich beworben. Er ist überzeugt, dass er für die Nachfolge des 2014 zurücktretenden Rektors Andreas Fischer geeignet ist. (SDA)

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