Acht Verletzte bei Unfall in Schwellbrunn AR Armee-Duro stürzt 30 Meter in die Tiefe

Ein Duro mit 18 Insassen an Bord kam heute Morgen von der Strasse ab und stürzte 30 Meter einen Abhang hinunter. Acht Personen wurden verletzt.

Armee-Duro stürzt 30 Meter in die Tiefe

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Der Truppentransporter war heute Morgen auf der Kantonsstrasse von Schwellbrunn AR in Richtung Degersheim SG unterwegs. Um 7.45 Uhr kam der Duro in einer Rechtskurve linksseitig von der Strasse ab und stürzte rund 30 Meter ein Wiesenbord hinunter. Dabei überschlug sich das Fahrzeug zwei bis drei Mal, wie «FM1 Today» berichtet.

Ueli Frischknecht, Mediensprecher der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden, bestätigt den Unfall auf Anfrage von BLICK: «Die Soldaten waren auf dem Weg zu einer Übung auf dem Truppenübungsplatz Hintere Au, als der Unfall passierte.» Das Fahrzeug sei in ein Bachbett gestürzt.

Der Fernsehsender «TVO» lieferte die ersten Bilder vom Unfallort.

Der Fernsehsender «TVO» lieferte die ersten Bilder vom Unfallort. play
Von den 18 Insassen wurden beim Unfall acht verletzt. Melanie Finschi/TVO

Von den 18 Insassen seien acht verletzt worden. Sieben davon wurden ins Spital gebracht. «Die Soldaten hatten ein Riesenglück. Keiner von ihnen ist lebensgefährlich verletzt», sagt Frischknecht. Vier Sanitätswagen und ein weiteres Militärfahrzeug standen im Einsatz.

Bei den Insassen handelte es sich um Unteroffiziersanwärter einer Unteroffiziersschule. «Vor zehn Wochen haben sie mit der RS begonnen», sagt Tobias Kühne, Sprecher der Militärjustiz. Sie dürften demnach um die 20 Jahre alt sein.

Gegen 13 Uhr konnten die hospitalisierten Armeeangehörigen wieder aus dem Spital entlassen werden. «Sie kehren zu ihren Truppen zurück», sagt Kühne.

Die Bergung des Duros. play
Die Bergung des Duros. 8989-Leserreporter

Wieso der Duro von der Strasse abgekommen ist, ist unklar. Die Militärjustiz hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. (sas/lex/vsc)

Publiziert am 20.01.2016 | Aktualisiert am 04.03.2016
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40 Kommentare
  • Jacky  Marder 21.01.2016
    Da ich in dieser Gegend aufgewachsen bin, kenne ich diese Strasse ganz genau. Wenn man mit so einem Militärfahrzeug, egal ob im Sommer oder Winter mit 18 Leuten hinten drauf herumfährt, hat man eine riesengrosse Verantwortung. Das heisst auf dieser Strecke im Winter: so langsam fahren wie nur irgendwie möglich, alles andere erachte ich als nicht sehr klug.
  • Timo  Glauser 20.01.2016
    Wünsche den Betroffenen gute Besserung. Eine positive Seite hat der Unfall: Dieser Duro wird nun garantiert nicht für eine Viertelmillion saniert.
    • Claudio  Hammer aus Zürich
      20.01.2016
      Unsere Steuergeldverschwender werden jetzt vermutlich argumentieren, dass man nach diesem Unfall erst recht die Duros mit einer Viertelkiste pro Stück "vergolden" müsse!
    • Burkhard  Vetsch 20.01.2016
      Ich denke der wird saniert.
      Filz lässt grüssen.
      Ein besseres Fahrzeug würde nur die hälfte kosten!
  • Hans  Gusen aus Zug
    20.01.2016
    In meiner Militärzeit hatte ich immer ein flaues Gefühl, egal ob in einem Duro, Pinz oder zusammengepfercht im Lastwagen. Die jungen, oft übermüdeten Fahrer haben meist nicht viel Kenntnis im Umgang mit Armeefz. Viele haben erst vor kurzem die PW Prüfung absolviert.
  • Manfred  Schnyder aus Wanzwil
    20.01.2016
    Glück im Unglück, gottseidank kein toter. Gute Besserung allen AdA `s.
  • Eduard  Clearmind 20.01.2016
    Die Armee hat Primitivst-Fahrzeuge ohne jeden Überrollschutz, ohne Gurte. Im Auto dürfte ich nicht einmal einen Rehpinscher so transportieren, aber beim Militär geht alles. Diese Armee tötet mehr eigene Soldaten als der Feind.