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Rasch hatte sich ein deutliches Ergebnis abgezeichnet. Und tatsächlich: Die Schweizer wollen die Erweiterung zur Personenfreizügigkeit. Die Vorlage wurde mit 59,6 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen. Einzig das Tessin, Glarus, Schwyz und Appenzell Innerrhoden lehnten die Vorlage ab.
«Die Schweizer haben auf die jetzige Wirtschaftslage reagiert und sich nicht auf Experimente eingelassen». begründet Wirtschaftsexperte Claude Longchamp das Abstimmungsergebnis. Man habe kein zusätzliches Risiko gewollt.
«Enttäuscht, aber nicht überrascht» sind die Gegner. Für Enttäuschung sorgte auch das deutliche Resultat. Die SVP will deshalb schon zum nächsten Kampf starten. Sie überlegt sich, eine Volksinitiative zur Einschränkung der Personenfreizügigkeit zu lancieren. (spj)