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Jetzt kommt aus: Der Dreifachmord von Grenchen war eiskalt geplant! Die beiden geständigen Täter, Patric Suter (32), Hammerwerfer aus Hallwil AG, und Guido S.* (24), Güggeli-Griller aus Birmenstorf AG, töteten skrupellos. Die Tatrekonstruktion, die am Donnerstag im Mordhaus vonstatten ging (gestern im BLICK), hat zu diesem Ergebnis geführt.
Am 5. Juni fuhren die beiden Männer zu der Attika-Wohnung der Familie Dubey in Grenchen SO. Sie hatten Klebeband, Säcke und eine Pistole des Typs Glock 9 Millimeter samt Schalldämpfer bei sich.
Patric Suter richtete Pierre André Dubey (60) von hinten mit einem Kopfschuss.
Guido S.* erstickte die behinderte Tochter, Dania Dubey (35). Ihre Leiche lag mit einem Sack über dem Kopf in ihrem Zimmer.
Welcher der Männer Margrit Dubey (55) in ihrem Büro im Erdgeschoss tötete, ist laut Angaben der Solothurner Staatsanwaltschaft noch nicht eindeutig geklärt.
Klar ist, dass Mutter wie Tochter misshandelt wurden. Beide Frauen waren mit Schnüren gefesselt und so fest geknebelt, dass ihre Mundwinkel stark einrissen.
Offenbar handelten der Hammerwerfer und der Güggeli-Griller aus Geldgier. Die Dubeys steckten tief im Schenkkreis-Sumpf, hatten stets viel Bargeld zu Hause.
Die Aargauer Hundetrainerin Ruth S.* (48), die ebenfalls seit dem 19. Juni in U-Haft sitzt, war gemäss den Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden nicht direkt an den Morden beteiligt. Bisher schwieg Ruth S. eisern. Nun hat sie zugegeben, nach der Tat geholfen zu haben, Beweismittel und Tatwerkzeuge zu beseitigen.
Aber nicht nur das. Die Polizei ist sicher, dass Ruth S. bereits bei der Planung und Vorbereitung des Dreifachmordes mitgemacht hat.
Für einen weiteren Verdächtigen, Carsten Schmidt (36), ordnete der Haftrichter gestern eine dreimonatige Untersuchungshaft an. Der Deutsche war am Dienstag in Brugg AG zum zweiten Mal verhaftet worden.
*Namen der Redaktion bekannt