Massenschlägerei in Würenlos AG Raststätte wird zur Raufstätte

WÜRENLOS - AG - Auf der Raststätte Würenlos kommt es zu einer Massenschlägerei. Gewalt und Diebstahl sind keine Ausnahme, sagen die Angestellten.

  • Publiziert: 30.01.2012

Gegen vier Uhr in der Früh treffen über ein Dutzend Männer auf der Raststätte Würenlos auf der A1 in Richtung Bern aufeinander. Gestern morgen kommt es zur Massenschlägerei, zwei Leute werden verletzt. Die Schläger entkommen – die Polizei ermittelt. «Wir haben drei Leute in U-Haft genommen und den Fall der Staatsanwaltschaft übergeben», sagt Bernhard Graser von der Kantonspolizei Aargau.

Pfefferspray und Putz-Truppen

Immer wieder kommt es auf der Raststätte Würenlos zu heiklen Szenen. «Man weiss nie was passiert», sagt die Verkäuferin des Naegeli Tabakfass` im Video zu Blick.ch. «Abends machen wir schnell zu und laufen zum Auto.»

Einige Angestellte nehmen den Pfefferspray mit zur Arbeit, um im Notfall gewappnet zu sein. Autofahrer berichten von seltsamen Zwischenfällen mit Auto-Putz-Truppen, wie man sie in Spanien bei den Ampeln findet.

113 Bussen nach Grossrazzia

Bekannt wurde die Raststätte auch wegen wiederholter Tuning-Treffen. Letzte Woche durchsucht die Polizei mit einer Razzia 230 getunte Autos. Drei Auto-Rowdys werden angezeigt, 113 gebüsst und 51 kriegen eine Wegweisung. (jes)

Kommentare (32)

  • ANTIGONA  Raja
    Also diese Kommentare kann man nich ernst nehmen, fahre BMW bin aus dem Balkan bin ich jetz auch ein Raser? Nein! Bin gelegentlich jeden Samstag an dieser Tankstelle und das die Leute sich bedroht fühlen ist mir neu. Mann sollte nicht einfach welche kommentare schreiben. Schon gar nicht die Leute die nicht in diesem Umfeld bleiben. Also leute Vorurteile sollte man lieber lassen.
    • 31.01.2012
    • 1 Gefällt mir
    • Fredi  Eicher , Gossau
      Was denn nun? Sind Sie gelegentlich dort oder jeden Samstag? Das alleine ist schon ein Wiederspruch. Aber immerhin erfüllen Sie schon das Klischee vom Albaner mit dem BMW, gibt es denn überhaupt noch andere? Ob sich wohl die Leute, die am letzten Samstag zusammengeschlagen wurden, auch nicht bedroht gefühlt hatten?
      • 31.01.2012
      • als Kommentar auf ANTIGONA  Raja
      • 1 Gefällt mir
  • hans  ammeler
    das gewaltpotential gewisser leute scheint sehr hoch zu sein !! um ihren massiv angekrazten ego auf zu bessern wird auf dem letzten zacken ein BMW geleast !!
    Schweizer ihr müsst nicht jammern... ihr habt abgestimmt...ihr wolltet diese armen leute...nun habt ihr sie... wir finanzieren das mit unseren steuern...bravo
    • 31.01.2012
    • 2 Gefällt mir
  • Ruth  Frischknecht , Rorschach
    Bitte das ganze Aufgebot sollen dann diese Gernegross-Bubi bezahlen oder? oder müssen das auch wieder wir Steuerzahler berappen wie alles von diesen Schnösel
    • 31.01.2012
    • 1 Gefällt mir
  • Rolf  Wittwer
    Sie tun alles um sich noch beliebter zu machen.
    • 31.01.2012
    • 3 Gefällt mir
  • Bernhard  Huber
    Es ist ganz einfach Ordnung zu schaffen. Man sollte einfach allen Autos mit Fahrwerk Veränderungen einen Vorführtermin geben. Einfach dort ansetzen wo es diese Pseudo Rennfahrer am meisten schmerzt und der Ort wird gemieden wie den Teufel das Weihwasser.
    • 31.01.2012
    • 0 Gefällt mir
    • Roger  Wunderlin , Buchs
      ich frage mich, wieviel Sie von Tuning verstehen. Jedes Fahrwerk muss bei der MFK eingetragen werden, das ist auch nicht das Problem. Zwischen Fahrzeug umbauen und mit Charakter fahren, sind eben zwei par Schuhe. Meist steckt sehr viel Geld in den Autos, die Verzeigungen sind meist kleine Sachen die unerlaubterweise angebaut wurden, wie Unterbodenbeleuchtung usw., aber sicher keine Fahrwerke.
      • 31.01.2012
      • als Kommentar auf Bernhard  Huber
      • 0 Gefällt mir
Seite 1 2 3 4 5 »
Seitenanfang

Top 3

1 Ein Systemfehler? 1 Supercard verloren – 24 neue bekommenbullet
2 Nach Pleite von Promi-Garage 40 Luxusautos unter dem Hammerbullet
3 Irre Vandalen in Baden Mann reisst Parkhaus-Barriere abbullet

Schweiz