Langendorf: Schüler ausser Lebensgefahr

  • Publiziert: 12.10 Uhr, Aktualisiert: 03.01.2012

LANGENDORF SO – Ein 15-Jähriger ist heute Morgen an der Bezirksschule Langendorf bei einer Messerstecherei am Hals verletzt worden. Er wurde mit der Rega ins Spital geflogen.

Beim Opfer handelt sich um einen Schweizer. Der Täter ist serbischer Nationalität. Er sei in der Schweiz geboren und aufgewachsen, sagte Jugendanwalt Bruno Hug.

Die Messerattacke auf den Banknachbar ereignete sich kurz vor 11 Uhr im Werkunterricht der dritten Bezirksschulklasse. Der Angreifer verwendete ein Filettiermesser mit einer 12 bis 15 Zentimeter langen Klinge. Woher das Messer stamme, sei noch unklar, sagte Urs Bartenschlager, Chef der Kriminalabteilung.

Täter verletzte sich selber

Das Opfer wurde mit einem Rega-Helikopter in die Kinderklinik Bern geflogen. Er wurde von seiner Mutter begleitet. Ein Notfallarzt hatte ihn am Tatort versorgt.

Nach der Attacke fügte sich der Täter selbst Verletzungen mit dem Messer am Oberarm zu. Er wurde in ein Spital gebracht. Er ist von den Ermittlungsbehörden noch nicht einvernommen worden. Die Motivation sei rätselhaft, sagte Jugendanwalt Hug.

Der Täter wurde unmittelbar nach der Attacke vom Lehrer und von Mitschülern festgehalten. Zu Beginn herrschte eine grosse Aufregung, wie Bartenschlager weiter sagte. Die Messerstecherei fand im hinteren Teil des Klassenzimmers statt.

Nebst der Rega standen drei Ambulanzfahrzeuge, mehrere Polizeipatrouillen, polizeiliche Spezialdienste und Notfallseelsorger sowie ein Care-Team im Einsatz. Schüler und Lehrerschaft werden nach Angaben der Kantonspolizei betreut. (SDA)

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