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Ein Leserreporter war vor Ort und fotografierte. (8989 Leserbild)
Ein alter Mann wollte am Sonntag vor der Bijouterie Loosli parkieren. Da rutschte er von der Bremse und rammte im Rückwärtsgang mit seinem Mercedes zuerst einen Beton-Topf und landete schliesslich in der Fassade des Schmuckgeschäfts.
Auf den Vorfall angesprochen, meint Inhaber Roger Loosli (41) gegenüber Blick.ch scherzhaft: «Wir sollten einen Pendler engagieren, der einmal schaut, was hier los ist.» Sein Laden wird nämlich von einer regelrechten Pechsträhne heimgesucht.
Räuber mit Rammbock und Waffen
Vor knapp einem Jahr war ein Rammbockeinbruch auf das Geschäft verübt worden. Und gerade mal drei Wochen ist es her, als bewaffnete Gangster Loosli und eine Angestellte fesselten und den Laden ausraubten. Der Schaden betrug damals mehrere Zehntausend Franken. Ein harter Schlag.
Der neuste Zwischenfall kann dem gelernten Goldschmied hingegen nicht die Laune verderben. «Wir sind guten Mutes und zuversichtlich, dass die Pechsträhne vorbei ist», sagt er. Ausserdem entstand laut Kantonspolizei insgesamt «nur» ein Sachschaden von 5000 Franken.
«Zum Glück war jedoch niemand auf dem Trottoir», sagt Loosli. «Der wäre bestimmt überfahren worden.» Der alte Autofahrer kam bei seinem Selbstunfall übrigens mit dem Schrecken davon. (noo)