Zwei Tote auf Bahnübergang «Die Opfer unterhielten sich»

SUHR AG - Ein Mann und eine Frau (beide 38) wollen in Suhr AG die Bahngeleise überqueren – und werden vom Zug erfasst. Beide kommen beim Unglück ums Leben.

  • Publiziert: 23.08.2012, Aktualisiert: 24.08.2012
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Der Unfall ereignete sich um 21.20 Uhr.

(8989 / Leserreporter )

Gestern um 21.20 Uhr auf einer Kreuzung Ausgangs Suhr AG geschieht das Unglück: Ein Mann und eine Frau (38) geraten vor einen Zug der Wynental- und Suhrentalbahn!

Der Mann sei noch an der Unfallstelle verstorben, die Frau später im Spital, sagt Polizeisprecher Max Suter gegenüber Blick.ch. «Offenbar wollten sie die Geleise überqueren», sagt Suter. Die beiden hätten sich unterhalten und daher den Zug nicht bemerkt.

Leserreporter A.H.* sagt zu Blick.ch: «Ich habe einen Knall gehört und bin nachsehen gegangen. Der Zug fährt mit etwa 70 km/h dort durch!» Für Fussgänger habe es eigentlich eine Unterführung, das Pärchen habe diese aber offenbar nicht benutzen wollen.

Der Leserreporter: «Die Sanitäter haben versucht, die andere Person noch zu retten, aber die Ambulanz ist dann ohne Blaulicht davongefahren – ein schlechtes Zeichen.»

Die Strecke zwischen Suhr und Gränichen musste für rund 3,5 Stunden unterbrochen werden.

Die Zugführerin wurde durch das eigene Personal sowie einem Care-Team betreut.

Die Polizei sucht Zeugen. Die Frau führte Walking -Stöcke mit sich. (num/btg)

Beliebteste Kommentare

  • Jonas  Schenk , Kehrsatz
    NULL VERSTÄNDNIS für Gleisüberquerer! Wieso lernen dies die Leute nie?? Viel Kraft für den Lokführer, um dieses traumatische Erlebnis zu verarbeiten!
  • Georg  Wasser
    Mein Beileid dem Lokführer

Alle Kommentare (13)

  • Alexandra  Leuenberger , via Facebook
    Mit 38 sollet man doch von zwei Menschen erwarten, dass sie etwas mehr überlegen bei solchen Aktionen. Scheint wohl nicht der Fall zu sein. Viel Kraft dem Lokführer!
    • 24.08.2012
    • 57
    • 7
  • Albert  Finlayson , via Facebook
    Unglaublich! Ich habe Mitleid mit den Fahrer!
    • 24.08.2012
    • 50
    • 3
  • Helene  Lienhard , via Facebook
    Warum sucht man immer Schuldige? Hier gibt es doch nur Opfer! Im Nachhinein ist man immer schlauer. Jeder hat schon Dinge gemacht, die man später nicht verstehen kann, aber oft geht es gut - manchmal halt auch nicht. Es gibt doch nur Opfer, die Toten und die, die weiterleben müssen - die Lokführerin und auch die Menschen, die um die Toten trauern. Niemand hat das Recht zu verurteilen - Unfälle passieren - jetzt gilt es diesen zu akzeptieren und man muss lernen damit umzugehen. Alles hat seinen Sinn, auch wenn wir ihn oft nicht verstehen. Ich wünsche allen viel Kraft. Nicht umsonst heisst es das Leben ist lebensgefährlich.
  • La  Müller , Bern
    Kopfschütteln über solchen Leichtsinn. Mein Mitgefühl gilt der Zugführerin.
    • 24.08.2012
    • 50
    • 6
  • Thomas  Wegmüller , Olten
    Ganz ehrlich. Diesen Zug wird man hören, wenn man nicht einen Kopfhörer in den Ohren hat und sich dabei noch laut unterhalten muss. Mein Beilleid und viel Kraft für den Lokführer und den interbliebenen!
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