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Er ist in der gleichen Partei wie sein Vater und auch im gleichen Unternehmen tätig. Und offenbar hat Benjamin Giezendanner (26) noch mehr mit seinem Vater gemein: Auch seine politischen Ideen sind gewitzt.
Während sich Nationalrat Ulrich Giezendanner (SVP AG) mit zunehmendem Erfolg für eine zweite Gotthardröhre stark macht, macht sein Sohn mit einem Vorstoss in Sachen Steuern von sich reden. Er reichte im Aargauer Grossrat einen Vorstoss für höhere Steuerabzüge für den Arbeitsweg ein.
Benjamin Giezendanner begründet seine Forderung mit den stark gestiegenen Preisen für Benzin und Diesel. Profiteur dieser Preiserhöhungen sei unter anderem der Staat, so der Sohn des Rothrister Fuhrhalters. Dieser erziele dank der Mehrwertsteuer deutliche Mehreinnahme. Was quasi einer versteckten Steuererhöhung entspreche.
Also soll der Kanton Aargau die Verordnung zum Steuergesetz revidieren und den aktuellen Gegebenheiten anpassen. Gemäss Vorschlag des SVP-Grossrates soll die Fahrkostenpauschale für den Arbeitsweg um einen Drittel für die ersten 15000 Kilometer und um 20 Prozent für die weiteren Kilometer erhöht werden.
Mit den höheren Abzügen könnten die Steuerzahler den hohen Spritpreis wieder wettmachen. (SDA/zum)
Was denken Sie: Soll der Steuerabzug für den Arbeitsweg erhöht werden, weil die Spritkosten so stark gestiegen sind? Und wo sollte man sonst noch mehr Steuern abziehen dürfen? Schreiben Sie uns!
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Benjamin Giezendanner (26). (ZVG)