58 Stunden in der Luft Schweizer gewinnen härtestes Ballon-Rennen der Welt

GLADBECK (D) - Die beiden Schweizer Kurt Frieden und Pascal Witprächtiger kamen am weitesten: In 54 Stunden fuhren sie mit ihrem Gasballon von Deutschland bis nach Griechenland.

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Sie wollten alle tagelang in der Luft bleiben und in ihren Gasballons tausende Kilometer zurücklegen. Am diesjährigen Gordon-Bennett-Cup – dem «härtesten Ballon-Rennen der Welt» – lag der Startpunkt in Gladeck (Deutschland) und das Ziel in Griechenland. Heuer starteten 24 Teams.

Den Wettbewerb gewinnt jeweils das Zweierteam, das bei seiner Landung die grösste Entfernung zum Startpunkt erreicht hat. Dieses Jahr waren das Kurt Frieden und Pascal Witprächtiger. Ganze 1803,5 Kilometer legten die beiden in 58 Stunden zurück. «Weltmeister im Langdistanz-Gasballonfahren, was für ein Titel», schreiben die beiden auf ihrem Blog.

Die eigentlichen Favoriten des Wettbewerbs – Deutschland und Frankreich – mussten wegen eines Gewitters schon in Frankreich aufgeben.

Nächstes Jahr in der Schweiz

Im nächsten Jahr organisiert der Kanton Freiburg den Cup. Die Veranstaltung findet vom 7. bis 16. September 2017 auf dem Flugplatz Epagny am Fusse des Schlosses Greyerz statt. Am Bennet-Cup nehmen jedes Jahr die erfahrensten Gasballonfahrer der Welt teil. 

Der Wettbewerb wurde erstmals 1906 in Frankreich und seither in zahlreichen anderen Ländern ausgetragen. Auch die Schweiz war bereits zweimal Gastgeberin. 2009 fand die Veranstaltung im Kanton Genf statt, 2012 im Kanton St. Gallen.

Der Namensgeber, Gordon Bennet, war ein amerikanischer Zeitungsverleger. Bennet galt als Sportenthusiast. Er begeisterte sich für das Ballonfahren, Regattasegeln, für Polo und Automobilsport. Im reifen Alter von 73 Jahren heiratete er die Baroness de Reuter, die Tochter des Gründers der Nachrichtenagentur Reuters. (SDA/stj)

Publiziert am 06.10.2016 | Aktualisiert am 08.12.2016
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