Nur nicht den Kopf hängen lassen, die Zeit gut einteilen und sämtliche Hebel in Bewegung setzen. Das verkürzt die Zeit bis zum neuen Job und bringt Sie weiter.
Die Lage spitzt sich zu: Die Zahl der Arbeitslosen wird über die nächsten Monate in die Höhe schiessen. Bis 2010 soll die Arbeitslosenquote bis auf 5,2 Prozent klettern. Das heisst: über 200 000 Leute ohne Job. Im Schnitt verlieren im Moment 100 Personen pro Tag ihre Arbeit.«Im Unterschied zu früheren Krisen trifft es heute Mitarbeiter aus allen Branchen, Altersgruppen und Hierarchiestufen», heisst es beim Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich.Bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) herrscht Hochbetrieb. Wer arbeitslos wird, muss sich dort registrieren, um das Taggeld zu erhalten. Die RAV unterstützen die Arbeitslosen zudem bei der Suche nach einem neuen Job. Mit ein paar Tricks kann man dafür sorgen, dass es noch schneller geht.StandortbestimmungWer zum RAV geht, muss zuerst einmal einen Standortbestimmungskurs machen. Es lohnt sich aber, die wichtigsten Fragen schon einmal für sich selbst zu klären: Bin ich glücklich mit meinem Beruf? Wo liegen meine Stärken, wo meine Schwächen? Kann ich mir einen anderen Job vorstellen? Wer sich auf den Weg macht, muss zuerst wissen, wohin er will.Bewerbungsdossier«Wir hören immer wieder von Bewerbungsunterlagen mit Kaffee-Flecken oder Rechtschreibefehlern», heisst es beim Amt für Wirtschaft und Arbeit. Für ein perfektes Dossier braucht man Zeit, aber es lohnt sich. Hilfe findet man im Internet. Etwa hier beim Bund. Wichtig: das Dossier anderen zum Lesen vorlegen. Jede Bewerbung so behandeln, als wäre es die erste.Struktur in den TagAktiv sein, anstatt sich zurückziehen und die eigene Situation bedauern. Ausschlafen kann man am Wochenende. Nur schon nach neuen Stellen Ausschau zu halten und Bewerbungen zusammenzustellen braucht viel Zeit. Das Mittagessen dazu nutzen, Leute zu treffen.Clever suchenNur den Stellenanzeiger zu studieren und das Internet zu durchforsten reicht nicht. Täglich Zeitungen lesen und Radio hören ist ein Muss. So erfährt man, wenn eine Firma ausbaut. Oder man erhält Ideen, bei welchen
Unternehmen man sich sonst noch spontan bewerben könnte.NetzwerkelnEin gutes Netzwerk von Bekannten und ehemaligen Arbeitskollegen hilft in der Krise. Das Ziel muss sein, es in der Zeit der Arbeitslosigkeit sogar noch zu vergrössern. Also Vorträge, Messen, Kurse besuchen. So trifft man neue Leute. Arbeitslosigkeit ist keine Schande, mit der man sich verstecken muss. Wissen mehr Leute, dass man auf Stellensuche ist, vergrössert sich die Chance, dass sich etwas ergibt: Und plötzlich ist er da. Der neue Job.