40 Prozent weniger Deutsche eingewandert

  • Aktualisiert am 02.01.2012

BERN – Kaum brummt die Wirtschaft nicht mehr wie gewohnt, wirkt sich das auf die Einwanderung aus: Um gut einen Drittel hat sie im November abgenommen. Vor allem die Deutschen blieben aus.

Die schlechte Wirtschaftslage macht sich in der Zuwanderung bemerkbar: Im November nahm sie um einen Drittel ab. Noch 11‘789 Personen zogen im November in die Schweiz, im Oktober waren es noch über 17‘000.

Der Wanderungssaldo liegt mit 8329 Personen um 28 Prozent tiefer als im Vormonat, als unter dem Strich 11‘500 Personen zuwanderten. Der Sprecher des Bundesamtes für Migration (BFM), Jonas Montani, bestätigte einen entsprechenden Bericht der «Mittelland-Zeitung».

Gegenüber dem Vormonat verliessen aber auch weniger Personen das Land: Waren es im Oktober noch rund 5300 Personen, zählte das BFM in seiner Ausländerstatistik im November noch 3377 Wegzüge.

Besonders stark abgenommen hat die Einwanderung aus dem Nachbarland Deutschland. Die Nettozuwanderung von 2060 Deutschen bedeutet einen Rückgang um 40 Prozent. (SDA)

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