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Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz steigt weiter. Im April waren 136’709 Personen ohne Arbeit. Das sind 1996 Personen mehr als im März. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 3,4 auf 3,5 Prozent und ist damit so hoch wie seit drei Jahren nicht mehr.
Noch deutlicher kommt die Verschlechterung der Situation auf dem Arbeitsmarkt im Vergleich mit dem Vorjahr zum Ausdruck: Gegenüber April 2008 erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen um 35’829, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) heute mitteilte. Das ist ein Plus von 35,5 Prozent!
Jugendliche im Alter zwischen 15 und 24 Jahren waren wieder stärker von der Arbeitslosigkeit betroffen. Die Zahl junger Menschen ohne Stelle erhöhte sich auf 22’279. Gegenüber dem Vorjahresmonat betrug der Anstieg 45,7 Prozent.
Auch bei der Kurzarbeit kommt die Krise deutlich zum Ausdruck. Im Februar – aktuellere Zahlen liegen nicht vor – waren 29’208 Personen von Kurzarbeit betroffen. Das sind 13125 Personen oder 81,6 Prozent mehr als im Februar.
Die Anzahl der betroffenen Betriebe erhöhte sich um 661 auf 1505 (+78,3 Prozent). Vor einem Jahr waren gerade einmal 611 Personen in 87 Betrieben von Kurzarbeit betroffen. (SDA/gca)
Die Wirtschaftskrise macht sich auf dem Lehrstellenmarkt noch nicht bemerkbar. Etliche Kantone im April im Vergleich zum Vorjahr sogar ein leicht höheres Angebot.
Trotzdem entspricht das Lehrstellenangebot in verschiedenen Berufsbereichen nicht immer der Nachfrage, wie das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie heute mitteilt. Jugendliche mit sozialen oder schulischen Bildungsdefiziten hätten nach wie vor Mühe, einen Ausbildungsplatz zu finden.
Jugendliche sind stark von der Arbeitslosigkeit betroffen.- Keystone