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Der Ex-Spion lieferte Material ab, das die illegalen Machenschaften des Geheimdienstes beweisen soll.
«Ich bin unglaublich erleichtert, dass ich endlich vor der Geschäftsprüfungsdelegation (GPDel) aussagen und mein Material abliefern konnte», sagte Covassi gestern Abend zu BLICK. Eben kam er mit seinem Genfer Anwalt Abderrahim Razi (43) von der zweistündigen Anhörung vor der GPDel zurück.
Covassis Material: Dreihundert Seiten Geheimprotokolle. Und vor allem fünf Stunden Tonbandaufnahmen von Gesprächen zwischen dem Moschee-Spion und seinem Führungsoffizier Patrick S.* vom Inlandgeheimdienst DAP. «Heimlich aufgenommen mit einem als Kugelschreiber getarnten Aufnahmegerät», grinst Covassi.
Anhand der Tonband-Aufnahmen wird es den sechs GPDel-Mitgliedern unter Präsident Hans Hofmann (SVP, ZH) jetzt möglich sein, den ungeheuerlichen Vorwurf von Moschee-Spion Covassi zu überprüfen: Dass der Inlandgeheimdienst ihn beauftragte, dem Leiter des Genfer Islamzentrums, Hani Ramadan, Beweise unterzujubeln. Beweise dafür, dass Ramadan den islamischen Terrorismus unterstützte.
Covassis Glaubwürdigkeit schien auf dem Nullpunkt, nachdem er zwei Termine mit der GPDel platzen liess. So wurde seine Behauptung, dass er auch für den Ausland-Geheimdienst tätig war, angezweifelt. «Die GPDel hat mir gestern bestätigt, dass dies die Wahrheit war», sagt Covassi zufrieden.
Stimmen auch seine restlichen Behauptungen, wird es ganz eng für die DAP-Schlapphüte und ihren Chef Urs von Däniken.