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Die Bevölkerung in der Schweiz nimmt ständig zu. Die Menschen werden immer älter. Und damit dürften immer mehr Menschen an chronischen Krankheiten wie Alzheimer, Arthrose oder Arteriosklerose erkranken und auf Pflege angewiesen sein. Diese Aussichten öffnen im Gesundheitswesen bedenkliche Lücken.
Bis im Jahr 2030 fehlen in der Schweiz rund 190000 Arbeitskräfte im Gesundheitswesen, prognostiziert eine neue Studie. Erstellt wurde sie von der Stiftung Careum und dem Schweizerischen Gesundheitsobservatorium (Obsan).
Zurzeit arbeiten in den drei wichtigsten Sektoren des Gesundheitswesens – also in Spitälern, Pflegeheimen und in der Spitex – rund 190000 Personen, wie die Stiftung Careum mitteilt. Bis 2030 müssten mindestens noch einmal so viele ausgebildet sein. Denn in den kommenden 20 Jahren zwei von drei heute Beschäftigten pensioniert.
Der Bedarf liegt jenseits der heutigen Ausbildungskapazitäten. Heute werden jährlich in der ganzen Schweiz 3300 Pflegefachleute ausgebildet. (SDA/zum)