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Die starken Männer (und Frauen) sind wütend: Die Baumeister kündigten den Gesamtarbeitsvertrag per 1. Oktober, jetzt fühlen sich die Bauarbeiter akut von Lohndumping bedroht. Um ihrem Riensärger Luft zu machen, riefen die Gewerkschaften heute zur Gross-Demo nach Zürich – und es kamen viel mehr als erwartet.
Gegen 17000 Menschen marschierten heute in Zürich vom Limmatquai durch die Innenstadt zum Helvetiaplatz. Die Organisatoren der Kundgebung hatten im Vorfeld nur mit rund 12000 Teilnehmenden gerechnet.
Ab diesem Datum seien die bisherigen Mindestlöhne und Lohnzulagen, der 13. Monatslohn, die Ferienansprüche, die geregelte Arbeitszeit sowie die Lohnfortzahlung und der Kündigungsschutz bei Krankheit und Unfall nicht mehr garantiert, erklärten die Bauarbeiter-Gewerkschaften an der Schlusskundgebung.
Die Gewerkschaften fürchten, dass es zu «Dumpinglöhnen» kommen könnte. Bereits hätten einige Temporärfirmen Lohnsenkungen angekündigt, hatten die Gewerkschaften vor einigen Tagen gewarnt. Zudem würden ausländische Baufirmen mit tiefen Lohnkosten auf den Markt drängen. (SDA/bih)
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Klare Message: Achtung, wütender Bauarbeiter! (Keystone)