15 Liter flüssiges Gold

  • Publiziert: 31.07.2008, Aktualisiert: 03.01.2012
  • Von Konfetti
play Der Wasserleitungs-bau benötigt viel Know-how (Contura 08)

Wasser ist für Schweizer selbstverständlich. Für ein Bundeslager stellt das flüssige Gold aber eine besondere Herausforderung dar: Genug vorhanden und trinkbar soll es sein. Ein Hintergrundbericht zur Wasserlogistik.

Audio: Wasserlogistik im Bundeslager


Grundwasser hat es in der Linthebene bekanntlich genug. Trinkwasser zu haben, ist aber auf einem grossen Lagerplatz trotzdem nicht selbstverständlich. Deshalb haben die Pfadis im BuLa hat ein eigenes Leitungsnetz aufgebaut. 15 km Leitungen und 220 Rohrverbindungen und –abzweigungen werden ausgelegt. Pro Person und Tag werden über 15 Liter zur Verfügung gestellt. Ausführliche Hygieneprüfungen garantieren die einwandfreie Qualität des Wassers.

Wenn Trinkwasser gebraucht wird, entsteht auch Abwasser. Dieses soll nicht einfach in Sickergruben entsorgt werden. Das Grundwasser ist nahe an der Oberfläche und bei so vielen Pfadis auf einem Platz würde das schnell zu Umweltverschmutzung führen. So wird das Abwasser gesammelt und in die Abwasserreinigungsanlagen gebracht.

Hören Sie oben den ganzen Beitrag des Lagerradios «contura.fm».

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