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Dieses Foto von Sabit I. fand die Polizei auf seinem Handy. (ZVG)
Der 23-jährige Kosovare Sabit I.* stand seit Montag vor dem Bezirksgericht Uster. Am 7. März 2009 hatte er auf dem Volkiland-Parkplatz in Uster seiner Freundin Céline Franck (16) eine Waffe an den Hals gehalten und sie mit einem Schuss getötet. Jetzt befand das Gericht: Sabit muss für 13,5 Jahre in den Knast – wegen vorsätzlicher Tötung, Gefährdung des Lebens und der mehrfachen Widerhandlung gegen das Waffengesetz.
Knapp drei Jahre seiner Strafe hat der Verurteilte bereits abgesessen.
Staatsanwalt forderte 20 Jahre
Für die Staatsanwaltschaft hatte Sabit I. die Tat «bewusst und gewollt» begangen. Sie forderte daher im Gericht eine Verurteilung wegen Mordes und eine 20-jährige Freiheitsstrafe. Sabit habe seine Freundin kaltblütig und skrupellos hingerichtet. Sie sei ihm lästig geworden, weil sie seine Frauengeschichten nicht hingenommen habe.
Die Gegenseite machte einen Unfall geltend. Der junge Mann habe vor seiner Freundin mit der Waffe angeben wollen. Er sei sicher gewesen, dass sich keine Patronen mehr im Lauf oder im Magazin befunden hätten. Der Verteidiger plädierte auf fahrlässige Tötung und forderte eine Freiheitsstrafe von maximal 39 Monaten. (noo/SDA)
* Name der Redaktion bekannt
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