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Uruguay kommt sehr einfach zu diesem 3:1-Sieg. Die Schweizer sind meist ein Schritt zu spät, Uruguay ist ganz einfach das bessere Team.
Die Führung durch einen Foulpenalty durch Neo-Captain Gökhan Inler (29.) fällt gegen den Spielverlauf.
Die vifen Urus korrigieren das Bild fünf Minuten später durch Diego Forlan. Nach der Pause erhöht Luis Suarez mit einem Supertor (48.) auf 2:1, Edison Cavani stellt das Schlussresultat her (87.). In der Nachspielzeit trifft Eren Derdiyok noch den Pfosten.
Mit Jonathan Rossini und Xherdan Shaqiri bringt Nati-Coach Hitzfeld zwei Debütanten gleich von Beginn weg. Das Experiment scheitert: der fehlerhafte Rossini verschuldet den Ausgleich mit einem Ballverlust, Shaqiri bleibt ein Verprechen für die Zukunft.
Davide Chiumiento kommt im zweiten Durchgang zum Zuge, der Luzerner agiert auf diesem Niveau noch zu leichtgewichtig.
Die Schweizer sind gegen die kompakt agierenden Urus in der ersten Halbzeit überfordert. Der Penalty kommt nach einem der wenigen Kontervorstösse zustande. Streller tankt sich im Uru-Strafraum durch, kann nur mit einem Foulspiel gestoppt werden.
Inler übernimmt in Freis Abwesenheit die Verantwortung und verwandelt sicher. Der Hitzfeldsche Resultat-Fussball scheint vorerst wieder aufzugehen: hinten abwarten, vorne eiskalt zuschlagen.
Aber die Qualität Uruguays zahlt sich schliesslich aus.
Hitzfeld bringt nach der Pause zwar mit fünf Wechsel mehr Routine ins Spiel, die Schweizer können das Spiel jetzt auch mehrheitlich bestimmen. Zu einem Torerfolg reichts aber nicht mehr.
Die beste Chance der zweiten Halbzeit ereignet sich bezeichnenderweise erst in der Nachspielzeit: Derdiyok triff mit einer Direktabnahme nur den Pfosten. (msc)