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Im Vordergrund sollte jedoch das Kerngeschäft des Anlasses stehen, also die Messe, die Preisverleihung und die Zusammenführung von internationalen TV-Verantwortlichen in Luzern, wie die Stadt Luzern am Montag nach einer Analyse der Situation mitteilte.
Bei gegenseitigem Vertrauen seien die Luzerner Partner zu Verhandlungen mit den künftigen Veranstaltern bereit, falls ein erfolgversprechendes Management mit der Durchführung betraut werde. Je nach Resultat werde geprüft, in welchem Masse Stadt und Kanton Luzern bereit seien, die «Rose dOr» finanziell weiter zu unterstützen.
Klar sei jedoch, dass die Beiträge der öffentlichen Hand unter die Summe zu liegen kämen, die bisher bezahlt worden sei. Stadt und Kanton Luzern hatten für die Durchführung des international verankerten Anlasses je 300.000 Franken bezahlt, verteilt auf die Jahre 2004 bis 2006. Ausserdem wurden für die Jahre 2003 und 2004 je 100.000 Franken an den Umzug des Anlasses von Montreux nach Luzern finanziert.
Wie berichtet, war Mitte vergangener Woche über der bisher mit der Austragung betrauten Bigger Pix AG der Konkurs eröffnet worden. Der Chef der Eventagentur war per sofort von seinem Amt als Festivaldirektor freigestellt worden. AP
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«Rose d'Or» soll Luzern erhalten beliben. (rosedor.com/)