«Le Hand of God»: Roger hält zu Henry
Vor den ATP World Tour Finals sagt Roger Federer, was er über das Hands seines Freundes Henry denkt.
Von Christian Bürge aus London | Aktualisiert um 00:13 | 21.11.2009
Roger Federer Sie wissen, was Ihr Freund Thierry Henry gegen Irland gemacht hat. Sollte der Fussball nicht wie Tennis auf elektronische Hilfen zugreifen können?
Roger Federer: Es ist schon überraschend, dass es mit all der Technologie heutzutage noch zu so einem Resultat kommen kann. Vielleicht sollte man eine Torkamera haben wie im Hockey.
Müsste ein Profi wie er nicht sagen: Hey, ich hab einen Fehler gemacht?
Er tat es ja, einfach nachher. Du kannst ihn nicht verurteilen, weil er weiterspielte. Wenn der Schiri es nicht sieht, ist es dessen Fehler und der des ganzen Systems. Es passiert so oft. So viele Tore sind keine. Das ist einfach eines mehr.
Zum Tennis: Sie könnten hier die Nummer 1 noch an Rafael Nadal verlieren. Wie sehr würde Sie das schmerzen nach diesem Jahr?
Das Wichtigste für mich war sicher, Roland Garros zu gewinnen und dann Wimbledon. Das steht über allem. Egal, ob ich hier die Nummer 1 bleibe oder nicht. Ich hoffe, dass ich sie aus eigener Kraft behalten kann. Diese Position habe ich gerne. Ich war in allen vier Grand-Slam-Finals dieser Saison. Gewann zwei, und verlor zwei im Fünften. War also nur zwei Sätze vom richtigen Grand-Slam entfernt. Von daher habe ich schon viel erreicht. Aber gut, habe ich die Chance, hier in London nächste Woche noch etwas zu gewinnen.
Sie scheinen sehr locker, seit Sie Vater sind. Nehmen Sie gewisse Niederlagen wie jene in Paris etwas leichter wegen der Kinder?
Nicht unbedingt. Aber wenn die Niederlage auf akzeptable Weise zustande kam, kann ich damit leben. Wenn ich ruhig bin, dann deshalb, weil ich Roland Garros und Wimbledon gewonnen habe. Die Kinder haben nicht viel dazu beigetragen. Ich war vorher schon einer, der die Niederlagen schnell abhakte.
Sie müssen immer fit sein. Haben Sie sich und Ihre Familie gegen die Schweinegrippe impfen lassen?
Teile des Teams sind geimpft, ja. Ich nicht.
Was haben Sie zuletzt gemacht, um wieder fähig für grosse Siege zu sein?
Es ging darum, an meiner Aggressivität und an der Defensive zu arbeiten. Jetzt habe ich genügend Trainingsmatches in den Beinen. Ich freue mich riesig und bin bereit!
Roger Federer: Es ist schon überraschend, dass es mit all der Technologie heutzutage noch zu so einem Resultat kommen kann. Vielleicht sollte man eine Torkamera haben wie im Hockey.
Müsste ein Profi wie er nicht sagen: Hey, ich hab einen Fehler gemacht?
Er tat es ja, einfach nachher. Du kannst ihn nicht verurteilen, weil er weiterspielte. Wenn der Schiri es nicht sieht, ist es dessen Fehler und der des ganzen Systems. Es passiert so oft. So viele Tore sind keine. Das ist einfach eines mehr.
Zum Tennis: Sie könnten hier die Nummer 1 noch an Rafael Nadal verlieren. Wie sehr würde Sie das schmerzen nach diesem Jahr?
Das Wichtigste für mich war sicher, Roland Garros zu gewinnen und dann Wimbledon. Das steht über allem. Egal, ob ich hier die Nummer 1 bleibe oder nicht. Ich hoffe, dass ich sie aus eigener Kraft behalten kann. Diese Position habe ich gerne. Ich war in allen vier Grand-Slam-Finals dieser Saison. Gewann zwei, und verlor zwei im Fünften. War also nur zwei Sätze vom richtigen Grand-Slam entfernt. Von daher habe ich schon viel erreicht. Aber gut, habe ich die Chance, hier in London nächste Woche noch etwas zu gewinnen.
Sie scheinen sehr locker, seit Sie Vater sind. Nehmen Sie gewisse Niederlagen wie jene in Paris etwas leichter wegen der Kinder?
Nicht unbedingt. Aber wenn die Niederlage auf akzeptable Weise zustande kam, kann ich damit leben. Wenn ich ruhig bin, dann deshalb, weil ich Roland Garros und Wimbledon gewonnen habe. Die Kinder haben nicht viel dazu beigetragen. Ich war vorher schon einer, der die Niederlagen schnell abhakte.
Sie müssen immer fit sein. Haben Sie sich und Ihre Familie gegen die Schweinegrippe impfen lassen?
Teile des Teams sind geimpft, ja. Ich nicht.
Was haben Sie zuletzt gemacht, um wieder fähig für grosse Siege zu sein?
Es ging darum, an meiner Aggressivität und an der Defensive zu arbeiten. Jetzt habe ich genügend Trainingsmatches in den Beinen. Ich freue mich riesig und bin bereit!
Das sagen Blick.ch-Leser
- Robert Aeschlimann, Bern - 14:01 | 21.11.2009
- » Roger Federer,ist das jetzt jedes Mal der Fall das seine Meinung relevant sein soll? Roger Federer kann unbestritten Tenis spielen, dafür muss er kein Militärdienst leisten. Also ist er nicht fehlerfrei und kein Superheld mit unbeschänktem Weitblick:
- Merionald Gandalf, Zürich - 12:54 | 21.11.2009
- » Roger ist Gott, also hat er recht! So einfach ist das. Wenn hier einer schreibt, er hätte an Stelle von Henry das Handspiel beim Ref gemeldet, dann weiss er nun, warum er es nicht zum Profi-Fussballer geschafft hat!!!
- Roger Schatt, Zug - 11:08 | 21.11.2009
- » Zum Kommentar zu Henry wo er recht hat, hat er recht. Nicht der Fehler von Henry. Strafraum mit Kameras kontrolieren und bei Fehlentscheiden eingreifen. Ganz klar Fehler des System im Fussball. Darum ist Eishockey die Manschaftsportart NR.1. Die geht mit der Zeit mit. Und nun zu Roger Federer hol dir das Master. Die NR 1 is Roger.
- Anton Müller, Luzern - 10:23 | 21.11.2009
- » Roger hat völlig recht. Es ist nicht das Problem von Henry. Es ist einfach ein total veraltetes System! Aber eben, die FIFA-Mafia schweigt wieder ales tot und diskutiert nicht über Lösungsansätze. Ich finde es auch zum kotzen, dass die Franzosen und nicht die Iren jetzt an die WM fahren, aber seid doch ehrlich. Ich kenne niemanden, der in dieser Situation nicht auch weiter gespielt hätte. Schliesslich fährst du dann an die WM!!!!
- gerber rolf, lugano - 10:17 | 21.11.2009
- » Ich sehs aus folgendem Grund wie Roger, Das Hands war eine Reflexaktion, gleichzusetzen mit einer "Schwalbe" wie sie in jedem Spiel oft passieren. Es ist Aufgabe des Schiri dies zu pfeiffen. Habe noch nie erlebt, dass ein Spieler nach einer Schwalbe die zu einem Elfmeter (und Tor) führt zum Schiri rennt und sagt "es war eine Schwalbe".
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