Robert Thalmann (67) wurde erneut Opfer dreister Einbrecher «Sie klauten Velos für über 100'000 Franken»

SCHENKON LU - Händler Robert Thalmann (67) aus Schenkon LU reicht es langsam. Erneut klauten Diebe in seinem Geschäft neue Velos. Dazu knackten sie sogar einen Stahl-Container und benutzten raffiniertes Werkzeug.

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Robert Thalmann (67) ballt die Faust. «Der Druck wird immer grösser», sagt der Velohändler. Übers Wochenende wurde bei ihm eingebrochen. Schon wieder. Und wieder entkamen die Diebe. Dieses Mal mit zwanzig neuen Mountainbikes und Rennvelos aus einem verschlossenen Container, der direkt neben Thalmanns Fachladen in Schenkon LU steht. Wert der Beute: über 100'000 Franken.

Bereits im letzten Jahr wurden Thalmann Velos im Wert von 60'000 Franken gestohlen. Darum lagerte er die Bikes in einem doppelt gesicherten Stahl-Container. Mit einer Trennscheibe kommt man unmöglich an das abgedeckte Hauptschloss heran. Trotzdem knackten die Diebe das System. Thalmanns Vermutung: «Die hatten eine hydraulische Zange, wie sie die Feuerwehr braucht.»

Das Geschäft liegt mitten im Dorf – doch niemand bemerkte etwas

Eine leise und raffinierte Methode. Obwohl das Geschäft mitten im Dorf ist, bekamen die Nachbarn nichts mit. «Die Einbrecher haben mich ausgekundschaftet und waren vorbereitet», sagt Thalmann. Seine Sorge: «Was, wenn meine Angestellten einmal frühmorgens solche Typen überraschen?» Er hofft, dass die Bikes wieder auftauchen.

«Zum Teil findet man solche Velos wieder in der Stadt», sagt Simon Kopp, Sprecher der Luzerner Staatsanwaltschaft. «Oft sind es aber Täter, die die Fahrräder im Ausland verkaufen.» 

Publiziert am 12.11.2016 | Aktualisiert am 12.11.2016
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9 Kommentare
  • H.   Heller aus Zürich
    13.11.2016
    Für wenige tausend Franken gibt es gute Alarmanlagen. Viele werden die man direkt mit der Polizei verbinden lassen kann. Voraussetzung ist allerdings, dass die bei Alarm sofort reagiert.
  • Rudolf  Gübbeli 13.11.2016
    Seltsam, dass es bei den heutigen technischen Mitteln nicht möglich ist, ein weltweites Veloregister/ Chips/Rahmennummern anzulegen, wie bsw. bei den Autos. Zu faul oder zu blöd? Es würde sich für die Versicherungen lohnen.
  • Michel  Wehner aus Bohol
    13.11.2016
    20 MTB im Wert von insgesammt 100K Franken? Das macht ja im Schnitt 5000.-! Wow, da kann man Schenkon nur gratulieren zu so einer kaufkräftigen Kundschaft!
  • R  S aus St.Gallen
    12.11.2016
    Und wie wäre es mit einer Überwachungskamera und einer Alarmanlage? Statt jammern vorher studieren. Die Alarmanlage kann direkt mit der Polizei verbunden werden oder über eine Sicherheitsfirma, die bei Alarm sofort ausrückt. Selber Schuld. Als Versicherung würde ich dem Herrn gleich kündigen.
    • Ivo  Steinmann aus Zürich
      12.11.2016
      Nur so als kleiner Tipp: Der Container stammt von der Versicherung, weil vor paar Wochen der Schuppen abgebrannt ist wo sonst die Fahrräder drin sind. Der Schuppen ist abgebrannt, weil eine E-Bike-Batterie Feuer gefangen hat. Das kennt man ja von Handies und E-Autos auch.
  • Jens  Goldmann 12.11.2016
    Solange der Zoll lieber Leute kontrolliert die eventuell einen Liter Milch oder eine Flasche Schnaps zuviel über die Grenze bringen, statt mal zu schauen woher die Fahrräder kommen die über die Grenze gebracht werden in alten Autos usw wird sich kaum etwas ändern. Vor allem der Schweizer Zoll schaut kaum was da alles ausgeführt wird. Diese Fahrräder werden kaum mehr zum Vorschein kommen.
    • Chris   Maestrani aus Gossau
      12.11.2016
      Lieber Herr Goldmann. Die Fahrräder gehen, wenn überhaupt, aus der Schweiz ins Ausland und ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie in den letzten 15 Jahren bei der Ausreise aus der Schweiz kontrolliert wurden.