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«Renzo, bist Du wirklich nicht schwul?», fragt Briefschreiber Claude B. aus Zürich und geht aufs Ganze: «Dich würde ich sofort heiraten – Du bist mein Traummann!» Briefe wie diesen erhält Renzo Blumenthal, noch bis zum 29. April Mister Schweiz, jede Woche.
«Ich bin echt verblüfft, dass so viele Männer schreiben. Ich bekomme bis zu fünf Verehrer-Briefe pro Woche und viel mehr Sex- und Heiratsangebote von Männern als von Frauen», gesteht der schönste Schweizer. «Mit Schwulen habe ich aber keine Probleme. Im Gegenteil, sie sind gute Zuhörer und haben viel Verständnis.» Renzo weiss, wovon er spricht. Er habe sich schon bei vielen Anlässen mit Schwulen unterhalten – Sven Müller (28), Mister Gay 2005, sei sogar ein guter Kumpel.
Müller bestätigt: «Renzo steht bei Männern hoch im Kurs! Ich kann gut verstehen, dass er mehr eindeutige Angebote von Männern als von Frauen erhält.» Frauen seien da zurückhaltender: «Sie wissen, dass Renzo in Ladina verliebt ist, das schreckt viele Frauen ab.»
Und wieso gefällt der Bündner Biobauer den Schwulen so gut? «Er ist ein sehr natürlicher Typ, wirkt bodenständig und echt – und vor allem: Er hat keine Berührungsängste», sagt SF-Moderator Patrick Rohr (37), selbst bekennender Schwuler.
Dass Renzo mehr Sex-Offerten von Schwulen als von Frauen bekommt, stört seine Freundin überhaupt nicht – im Gegenteil. Ladina Cadisch (22): «Ich bin kein eifersüchtiger Typ, und schon gar nicht bei Männern – ich bin mir sicher, dass Renzo nicht schwul ist.»