Regina Frey (68) plant in Indonesien ein Mega-Projekt Die Orang-Utan Retterin

Regina Frey (68) hat schon 400 Affen gerettet. Doch das ist der Biologin aus Berg am Irchel TG nicht genug.

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6000 Orang-Utans leben heute auf den indonesischen Inseln Sumatra und Borneo. «Der Bestand schrumpft kontinuierlich», sagt Regina Frey (68). Die Biologin lebt seit 1973 auf Sumatra – und hat sich mit ihrer Organisation «PanEco» ganz dem Schutz der Menschenaffen verschrieben.

Jedes Jahr wird in Indonesien eine Million Hektar Regenwald illegal gerodet. Neue Palmöl-Plantagen entstehen. «Bedeutende Schutzgebiete, in denen Orang-Utans leben, verschwinden», sagt Regina Frey. «Schon 2020 könnte der sumatrische Dschungel zerstört sein.» Damit würden die Orang-Utans ihren natürlichen Lebensraum komplett verlieren.

«Sie finden nicht mehr genug Essen»

Aber schon jetzt ist die Situation der Tiere bedrohlich. «Im schrumpfenden Urwald finden sie nicht mehr genug Futter und dringen in Obstplantagen ein», sagt Frey.

Das macht sie zum Angriffsziel von Bauern. Jede Woche werden mehrere Orang-Utans angeschossen.

Einer davon ist «Leuser». Ein Bauer hatte ihn mit 62 Schüssen aus einer Luftpistole verletzt und liegengelassen. Zwei der Schüsse trafen Leusers Augen, er erblindete. Nur Dank Freys Organisation überlebte er.

Frey plant einen Park von 42 Hektaren

Rund 400 Tiere konnte Frey in Indonesien bereits retten. «Das ist aber nur ein Bruchteil der bedrohten Tiere», sagt sie.
Ihr nächstes Projekt ist gigantisch: Frey will in der Nähe von Medan den «Orang-Utan-Haven» auf 42 Hektaren bauen. Dort sollen invalide Tiere ein Zuhause finden, die nicht mehr ausgewildert werden können.

Gleichzeitig soll der «Haven» auch ein Informationszentrum sein. «Es ist ganz wichtig, dass Einheimische und Touristen mehr über die Tiere und die Problematik der Regenwaldzerstörung erfahren.» 

Publiziert am 24.03.2016 | Aktualisiert am 01.04.2016
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Acht Jahre lang Affen-Waisen müssen ins Dschungelcamp

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4 Kommentare
  • Roland  Wyss aus Zürich
    25.03.2016
    Ich finde es wunderbar was diese Frau macht, das Hauptproblem bleibt aber auch somit weiterhin bestehen. Der Mensch der sich wie ein Krebsgeschwür vermehrt.
  • Annemarie   Setz 25.03.2016
    Danke Regina Frey, dass Sie sich so uneigennützig für die bedrohten Tiere einsetzen. Ich habe die Insel Sumatra noch erlebt, als in den ausgedehnten Regenwäldern die Orang-Utans herumturnten. Es ist erschreckend, was die Grosskonzerne und ihre Untergebenen mit der Abholzung der Wälder anrichten. Gottlob gibt es Menschen und Organisationen wie Sie, die Hoffnung machen. Ich wünsche Ihnen viel Unterstützung.
  • Hans  Scheidegger 25.03.2016
    Ich habe grosse Achtung vor Regina Frey und all den anderen Menschen, welche sich uneigennützig für bedrohte Tierarten einsetzen. Es ist eine unschätzbar wertvolle Arbeit. Diese ist oft mit vielen Entbehrungen verbunden und meist nicht ungefährlich, nicht zuletzt wegen dem egoistischen, gewinnorientierten Verhalten grosser Unternehmungen. Der mutige Einsatz dieser Tierschützer ist bewundernswert, und die schrittweisen Erfolge machen Hoffnung.
  • Fabienne  Serventi 24.03.2016
    Sehr geehrte Frau Frey ich bewundere Ihr Engagement und danke Ihnen von Herzen, dass Siei sich für die wunderbaren Tiere einsetzen! Ich bin seit Jahren Gönnerin und hoffe, dass noch viele Menschen Sie unterstützen um dieses Leiden zu lindern!